Teneriffa Wetter im September: Was du fürs Reisepacken wissen musst

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Teneriffa Wetter im September: Was du fürs Reisepacken wissen musst

Lesezeit: 9 Minuten ·

Der September ist einer der wärmsten und trockensten Monate auf Teneriffa. Die Hochsaison geht zu Ende, die Preise sinken, aber die Temperaturen bleiben über 25°C. Allerdings ist es auch die Übergangszeit zum Herbst im Atlantik – Wirbelstürme sind zwar selten, aber möglich. Dieser Ratgeber zeigt dir, welche Kleidung wirklich sinnvoll ist und wie du dich auf die spezifischen Bedingungen vorbereitetst.

Temperaturen und Sonnenstunden im September

Im September auf Teneriffa herrscht ein stabiles, mediterranes Klima. Die durchschnittlichen Tagestemperaturen liegen zwischen 26 und 29°C, nachts kühlt es auf etwa 20°C ab. Im südlichen Teil der Insel (Playa de las Américas, Costa Adeje) sind es oft 2–3°C wärmer als im Norden (Puerto de la Cruz, Icod de los Vinos). Das Meer hat sich über den Sommer auf etwa 24–25°C aufgewärmt – angenehm zum Schwimmen ohne Neoprenanzug, aber nicht tropisch warm.

Die Sonnenscheindauer beträgt etwa 9 Stunden pro Tag. Das klingt viel, aber der UV-Index ist im September immer noch hoch (7–8), obwohl die Sonne bereits weniger steil steht als im Juli und August. Das bedeutet: Sonnencreme mit LSF 50+ ist nicht optional, sondern essentiell. Gerade wenn du mehrere Tage am Strand verbringst, wirst du schneller einen Sonnenbrand kriegen, als dir lieb ist.

Wolken treten im September nur selten auf. Wenn überhaupt, konzentrieren sie sich auf die Nord- und Nordosthänge des Teide oder an den Küstenstreifen am Morgen. Diese Wolken lösen sich meist bis 10 Uhr auf. Regenfälle sind extrem selten und konzentrieren sich auf wenige Tage im Monat – im Durchschnitt 3–5 Regentage pro Monat, mit weniger als 10 mm Niederschlag gesamt.

Regenrisiko und atlantische Wirbelstürme

Der September ist zwar der trockenste Monat auf Teneriffa, aber auch die Übergangszeit, in der der Atlantik aktiver wird. Die Hurrikan-Saison in der Nordatlantik läuft von Juni bis November, ihren Höhepunkt hat sie aber im September und Oktober. Die gute Nachricht: Teneriffa liegt auf dem 28. Breitengrad, außerhalb der klassischen Hurrikanbahn (10–20° N). Schwere Wirbelstürme treffen die Insel etwa einmal pro Jahrzehnt.

Was häufiger vorkommt, sind tropische Tiefdruckgebiete oder schwache Wirbelstürme, die sich der Insel nähern. Diese führen zu erhöhten Wellen (bis 2–3 Meter), böigen Winden (40–60 km/h) und lokalen Schauern, meist auf der Nordseite. Der letzte bedeutende Sturm, der Teneriffa betroffen hat, war Hurrikan "Vince" 2005 (nur noch Tropensturm-Stärke), und in den letzten 15 Jahren gab es nur einzelne tropische Tiefdruckgebiete ohne nennenswerte Schäden.

Konkret bedeutet das für deine Reiseplanung: Im September solltest du Reisekrankenversicherung und Reiserücktrittsversicherung berücksichtigen, falls du sehr früh buchen musst. Wenn ein Sturm angekündigt ist, können Hotels und Strände vorübergehend geschlossen werden, aber das ist extrem selten. Die meisten September-Besucher erleben völlig normales, stabiles Wetter.

Was du wirklich einpacken solltest

Für den September brauchst du deutlich weniger Gepäck als viele denken. Das Fundament: ultraleichte Baumwoll- oder Leinenbekleidung in Weiß oder hellen Farben. 4–5 T-Shirts, 2 Shorts, 1 leichte Hose (Leinen oder Cotton-Mix), 1 Sommerkleid (falls du möchtest). Die Hitze ist trocken und nicht schwül, also trocknen Textilien nach dem Waschen in 2–3 Stunden.

Für Abende und Restaurants brauchst du genau ein Übergangsteil: eine dünne Strickjacke, ein leichtes Leinenhemd oder eine hauchdünne Fleecejacke. Innenräume (Supermärkte, Restaurants, Hotels) sind oft stark klimatisiert. Die Temperatur kann dort 15°C betragen, was einen schockierenden Unterschied zur 28°C-Hitze draußen ausmacht. Nimm also ein Stück Stoff mit, das du schnell überziehen kannst.

Sonnenschutz ist nicht optional: LSF 50+ Creme (mind. 150 ml), Sonnenbrille mit UV-Schutz, Sonnenhut oder Cap. Ein leichter, langärmliger Badeanzug oder UV-Shirt ist praktisch, wenn du lange im Wasser bist. Für die seltenen Regenschauer reicht eine ultrakompakte Regenjacke (unter 200g). Wanderschuhe: Wenn du auf den Teide möchtest (Höhe 3.718m), brauchst du festes Schuhwerk, weil der Boden vulkanisch ist und rutschig wird. Flip-Flops oder Sandalen reichen für alle anderen Aktivitäten.

Toiletries: Deodorant ist wichtig (die Hitze führt zu Schweiß, auch wenn du es nicht merkst). Für trockene Lippen brauchst du Lippenpflege mit Lichtschutz. Feuchtigkeitscreme ist optional – die Luftfeuchte ist im September relativ niedrig, aber deine Haut wird durch die Sonne nicht austrocknen, wenn du ausreichend trinkst.

Beste Reiseaktivitäten für das September-Klima

Strandtage sind im September ideal. Die Wassertemperatur von 24–25°C ist angenehm, ohne dass du frieren würdest. Beliebte Strände wie Playa de las Américas oder Playa del Duque sind im September weniger überlaufen als im Juli/August, aber trotzdem gut besucht. Früh morgens (vor 9 Uhr) oder ab 17 Uhr sind diese Strände deutlich entspannter. Der Nordstrand Icod de los Vinos ist im September oft windiger und die Wellen höher – gut für Surfer, aber anstrengend für Anfänger.

Wandern ist im September machbar, aber erfordert Vorsicht. Der Teide-Aufstieg ist im September durchaus populär und tagsüber warm (oben auf 3.718m können es aber 10–15°C sein). Du solltest sehr früh starten (5–6 Uhr) und mit ausreichend Wasser (mindestens 2 Liter pro Person) rechnen. Wanderungen in tieferen Lagen sind morgens und spätabends am angenehmsten. Die Vegetation auf Teneriffa ist im September trocken und braun, was weniger malerisch wirkt als im Frühjahr, aber die Sicht ist oft kristallklarer.

Wassersportarten wie Schnorcheln, Kajakfahren oder Bootstouren funktionieren gut, solange kein Sturm angedacht ist. Der September ist immer noch relativ windig (durchschnittlich 20–30 km/h), was für Windsurfer und Kitesurfer attraktiv ist. Besonders an der Nordküste (El Médano) treffen diese Wassersportler sich. Für Anfänger ist das Wasser im September mild genug, um lange darin zu bleiben, ohne zu frieren.

Unterschiede zwischen Nord- und Südteneriffa

Der Süden (Tenerife South) mit Playa de las Américas, Costa Adeje und Los Cristianos ist der trockenste und heißeste Teil der Insel. Im September liegt die Durchschnittstemperatur 2–3°C über dem Norden, Regen ist praktisch ausgeschlossen. Das Wetter ist stabil und vorhersehbar – ideal für Strandurlauber, die kein Risiko eingehen wollen. Allerdings ist es auch touristischer und teurer. Die Luft ist im Süden oft haze-haltig (Saharastaub), der sich in manchen Septembern bemerkbar macht und die Fernsicht reduziert.

Der Norden (Tenerife North) mit Puerto de la Cruz und Icod de los Vinos ist im September feuchter und kühler. Hier können im September gelegentlich Schauer auftreten, besonders an den Nordabhängen des Teide. Das Meer ist im Norden etwa 1–2°C kühler. Dafür ist die Vegetation üppiger und grüner. Der Norden ist weniger touristisch und günstiger, was für Budget-Reisende attraktiv ist.

Die Wahl zwischen Nord und Süd sollte davon abhängen, was du möchtest: Garantiert Sonne und Strand = Süden. Authentisches Kanarisch-Flair, grüne Natur und mehr Regenschutz im Budget = Norden. Im September würde ich den Süden für erste Besuch empfehlen, weil das Wetter vorhersehbarer ist.

Praktische Tipps für deine Reiseplanung

Flüge und Anreise: Direktflüge von Deutschland zu den Flughäfen Teneriffa Süd (Reina Sofía) oder Teneriffa Nord (Los Rodeos) dauern etwa 5–6 Stunden. Im September sind die Flugpreise 20–40% niedriger als in der Hochsaison, und du kannst mit kürzeren Warteschlangen rechnen. Allerdings solltest du Check24*, weg.de* oder Urlaubsknopf.de nutzen, um Paket- und Einzelflugpreise zu vergleichen – manchmal sind Pauschalreisen günstiger, auch wenn du viel Flexibilität brauchst.

Unterkunft: Hotels im September sind deutlich günstiger. Ein 4-Sterne-Hotel im Süden kostet etwa 60–100€ pro Nacht (statt 120–150€ im Juli/August). Private Apartments und Ferienhäuser über Airbnb sind oft eine Alternative, erfordern aber selbst Einkaufen und Kochen. Wenn du in der ersten September-Woche reist, findest du bessere Preise, weil Familien in Deutschland noch in den Sommerferien sind.

Versicherung und Reisedokumente: EU-Bürger brauchen nur einen gültigen Personalausweis. Krankenversicherung ist wichtig – die EHIC-Karte solltest du mitnehmen. Da der September die offizielle Hurrikan-Saison ist, solltest du Reiserücktrittsversicherung in Betracht ziehen, besonders wenn du sehr früh buchst (4+ Wochen vorher). Die Wahrscheinlichkeit, dass du absagen musst, ist minimal, aber nicht null.

Vor Ort: Miete dir einen Mietwagen, wenn du Teneriffa erkunden willst (ab ca. 30€/Tag bei lokalen Anbietern). Die Straßen sind gut ausgebaut, aber Parken in Orten wie Puerto de la Cruz ist chaotisch. Benzin kostet etwa 1,50€ pro Liter und ist damit billiger als in Deutschland. Busse sind sehr günstig (ab 3€ für längere Strecken), aber weniger komfortabel als ein Auto.

Essen und Trinken: Ein Restaurantbesuch kostet etwa 12–18€ pro Person für Hauptgang. Tapas-Bars sind billiger und authentischer. Wasser wird oft nicht automatisch serviert – bestelle „agua

. Lokale Weine sind erstaunlich günstig (5–8€ pro Flasche im Restaurant). Der September ist nicht die Hauptsaison, also sind viele Restaurants weniger überlaufen.

Häufige Anfängerfehler im September

Fehler 1: Zu wenig oder zu schwache Sonnencreme mitnehmen. Viele Menschen unterschätzen die UV-Strahlung und kriegen am ersten Tag Sonnenbrand. Rechne mit etwa 50 ml Sonnencreme pro Tag für vollständige Körperbedeckung und Wiederaufträge. Für einen 2-Wochen-Urlaub brauchst du mindestens 500 ml – besser 750 ml. Vor Ort ist Sonnencreme teuer (8–15€ für 200 ml), also bring sie mit.

Fehler 2: Zu viele lange Klamotten einpacken. Viele Ersttouristen machen den Fehler, „für den Fall

`jeans

`fleece-Pullover und lange Hosen einzupacken. Im September ist das unnötig. Die einzige Ausnahme ist die leichte Übergangsjacke für klimatisierte Räume. Alles andere nimmt nur Platz weg.

Fehler 3: Den Teide bei Mittag besteigen. Die meisten Wanderer starten um 12–14 Uhr auf den Teide und sind dann oben in der prallen Sonne ohne Schutz. Starte um 5–6 Uhr morgens, wenn es noch kühl ist. Oben im Teide-Nationalpark wird es um 15 Uhr sehr windig und du wirst vom Wetter abgeschnitten. Frühe Starts vermeiden dieses Problem.

Fehler 4: Keine lokale SIM-Karte kaufen. Deutsche Roaming-Pakete sind im September oft teurer als eine lokale Karte vor Ort. Im Flughafen kostet eine Prepaid-Karte von Vodafone oder Orange etwa 20€ mit 10 GB Daten. Mit Urlaubsknopf.de im Rucksack (offline-Download möglich) oder einer lokalen SIM bist du unabhängig.

Wetter im September im 10-Jahres-Vergleich

Um dir ein realistisches Bild zu geben: Im September 2019 gab es auf Teneriffa keinen einzigen Regentag. Im September 2020 gab es 4 Regentage mit insgesamt 8 mm Niederschlag. Im September 2021 kam Tropensturm "Odette" der Insel nahe, aber verursachte nur mäßige Windböen (30–40 km/h) und keine größeren Schäden. Im September 2022 war es durchgehend sonnig und heiß (Durchschnitt 28°C). Im September 2023 gab es einen Tag mit leichten Schauern im Norden, der Rest war normal. Das Fazit: Der September ist insgesamt vorhersehbar und stabil, Überraschungen sind sehr selten.

Fazit: Ist September die richtige Reisezeit für dich?

Der September ist ideal für dich, wenn du Hitze magst, günstige Preise brauchst und weniger Touristen um dich herum haben möchtest. Du brauchst minimal Gepäck, die Wassertemperatur ist angenehm und die Tage sind lang und sonnig. Hurrikan-Risiko ist minimal und sollte nicht abschrecken.

Der September ist weniger geeignet, wenn du absolute Garantie für Sonnenschein brauchst (was unrealistisch ist) oder wenn du mit älteren Familienmitgliedern reist, die Hitze über 28°C nicht vertragen. In diesem Fall wäre Mai oder Oktober besser.

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Häufige Fragen

Ist September ein guter Monat für Teneriffa-Urlaub?+

Ja, wenn du Hitze, günstige Preise und weniger Touristen magst. Die Sonne scheint etwa 9 Stunden täglich, das Meer ist mit 24–25°C angenehm zum Schwimmen, und Hurrikan-Risiko ist minimal. Allerdings solltest du gute Sonnencreme mitnehmen, weil der UV-Index (7–8) noch sehr hoch ist.

Welche Temperaturen herrschen im September auf Teneriffa?+

Tagsüber liegen die Durchschnittstemperaturen zwischen 26–29°C, nachts kühlt es auf etwa 20°C ab. Der Süden (Playa de las Américas) ist etwa 2–3°C wärmer als der Norden (Puerto de la Cruz). Die Wassertemperatur beträgt 24–25°C.

Wie hoch ist das Regenrisiko im September?+

Der September ist einer der trockensten Monate auf Teneriffa. Es gibt durchschnittlich 3–5 Regentage mit weniger als 10 mm Niederschlag gesamt. Der Regen konzentriert sich meist auf die Nord- und Nordosthänge und ist selten. Tropische Tiefdruckgebiete sind möglich, aber schwach und beeinträchtigen deinen Urlaub nicht nennenswert.

Besteht wirklich Hurrikan-Gefahr im September?+

Technisch ja, aber praktisch nein für Teneriffa. Die Hurrikan-Saison läuft von Juni bis November mit Höhepunkt im September und Oktober. Teneriffa liegt aber außerhalb der klassischen Hurrikanbahn und wird etwa einmal pro Jahrzehnt von einem schwachen Sturm getroffen. Schwere Wirbelstürme sind extrem selten.

Was sollte ich im September unbedingt einpacken?+

Ultraleichte Baumwoll-Kleidung (T-Shirts, Shorts), eine dünne Übergangsjacke für klimatisierte Räume, Sonnencreme LSF 50+ (mind. 150–200 ml), Sonnenbrille, Sonnenhut, festes Schuhwerk falls du wandern willst. Regenjacke ist optional, aber kompakt. Alles andere ist im September unnötig.

Wo auf Teneriffa ist das Wetter im September am besten?+

Der Süden (Playa de las Américas, Costa Adeje) ist im September wärmer, trockener und vorhersehbarer, aber touristischer und teurer. Der Norden (Puerto de la Cruz) ist feuchter, kühler und authentischer, mit gelegentlichen Schauern. Für garantiertes Sonnenwetter wähle den Süden, für Natur und Preis den Norden.

Wo finde ich KI-Reisesuche und klassische Filter in einer Plattform?+

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