Lanzarote im Winter – das klingt paradox für eine kanarische Insel. Doch während Deutschland friert, ist Lanzarote tatsächlich eine attraktive Alternative. Ob sich die Reise lohnt, hängt von deinen Erwartungen ab.
Klima: Mild, aber nicht immer sonnig
Von Dezember bis Februar liegen die Temperaturen tagsüber bei 18–21 °C, nachts bei 13–15 °C. Das ist deutlich wärmer als in Deutschland, aber kein Badeparadies wie im Sommer. Regen ist möglich, besonders im Januar und Februar. Die Wassertemperatur beträgt etwa 17 °C – für die meisten zu kalt ohne Neoprenanzug.
Trotzdem: Es gibt viele sonnige Tage, und du kannst problemlos draußen aktiv sein – wandern, Fahrradfahren oder die Strände erkunden.
Preise: Das Einsparpotenzial ist erheblich
Hier liegt Lanzarotas großer Vorteil. Im Winter zahlst du etwa 30–50 % weniger als in der Hochsaison:
- Hotels: 3-Sterne-Unterkünfte ab 50–70 EUR/Nacht statt 100+ EUR
- Flüge: Ab 150–250 EUR (Hin- und Rückflug) mit Ryanair oder Eurowings
- Pauschalreisen: TUI und Alltours bieten ab 400–600 EUR/Person (4–5 Tage) an
- Restaurants: Menüs in lokalen Taquerías für 8–12 EUR
- Mietautos: 20–30 EUR/Tag statt 40–50 EUR im Sommer
Für Budget-Reisende ist der Winter die beste Zeit.
Wer sollte reisen, wer nicht?
Lanzarote im Winter passt zu dir, wenn du Erholung, Wanderungen und weniger Touristentrubel suchst. Die Nationalparks wie Timanfaya sind angenehm zu erkunden, und die schwarzen Vulkanstrände haben ihren Reiz.
Vergiss die Idee aber, wenn du Badeurlaub mit Wassersportarten planst oder eine Garantie für Sonnenschein brauchst.
Fazit: Lanzarote im Winter lohnt sich für Sparfüchse und Aktivurlauber – nicht aber für klassische Strandliebhaber.




