Reise-Routen
Kanaren 7 Tage: Die perfekte Reiseroute für deinen Urlaub
Lesezeit: 6 Minuten ·
Sieben Tage auf den Kanaren sind die perfekte Länge für einen Insel-Mix ohne ständiges Umpacken. Viele Reisende landen auf Teneriffa oder Gran Canaria und bleiben nur dort – dabei lohnt sich ein Inselhopping-Plan deutlich mehr. Mit Fährverbindungen, die meist unter 4 Stunden dauern, erreichst du drei verschiedene Inseln in einer Woche, ohne dabei gehetzt zu wirken. Diese Route verbindet Natur, Strände und Kultur sinnvoll miteinander.
Tag 1-2: Teneriffa – Ankunft und Teide-Erkundung
Die meisten Flüge landen in Teneriffa-Süd (Reina Sofía). Nutze deinen ersten Tag für Ruhe und Akklimatisierung. Buche dein Hotel in Puerto de la Cruz oder direkt in der Nähe des Flughafens – das spart Fahrtzeit. Die Autofahrt von Süd nach Nord dauert etwa 1,5 Stunden.
Am nächsten Morgen geht es zum Teide Nationalpark. Die Fahrt von Puerto de la Cruz dauert etwa 1,5 Stunden bis zum Besucherzentrum El Portillo. Der Teide ist mit 3.718 Metern Spaniens höchster Berg. Hier hast du mehrere Optionen: Entweder buchst du eine geführte Wanderung zu Roques de García (etwa 5 km, 2-3 Stunden, anfängerfreundlich) oder fährst mit der Seilbahn bis 3.555 Meter hinauf. Die Seilbahn kostet ab ca. 27 Euro pro Person. Auf jeden Fall solltest du vorher checken, ob Permits nötig sind – diese sind kostenlos, aber manchmal schnell ausgebucht.
Der Teide-Park ist morgens am wenigsten überlaufen. Starte deine Wanderung oder Seilbahnfahrt daher um 8:30 Uhr. Die Landschaft wirkt fast außerirdisch: rötliches Vulkangestein, spärliche Vegetation, an klaren Tagen sichtbar Gran Canaria. Für Fotografie ist der frühe Morgen ideal.
Tag 3: Teneriffa – Norden und Anaga-Gebirge
Nach dem Teide-Tag darfst du es ruhiger angehen. Der Anaga-Nationalpark im Nordosten Teneriffas ist dafür perfekt. Mit dem Auto brauchst du von Puerto de la Cruz etwa 45 Minuten dorthin.
Das Anaga-Gebirge ist noch nicht überrannt und beeindruckt mit dichten Lorbeerwäldern, Bergdörfern und versteckten Buchten. Die Wanderung zur Lagune von Bajamar (4 km, gut 1,5 Stunden) ist moderat und führt dich zu einer Meerbucht mit natürlichen Pools. Alternativ: Die kürzere Wanderung zu den Stränden von Benijo und Bolico (3 km, 1 Stunde) zeigt dir die raue Nordküste mit schwarzen Sandstränden.
Abends spazierst du durch La Laguna, Teneriffas ursprüngliche Hauptstadt. Die Altstadt mit ihren Palästen und Kirchen aus dem 16./17. Jahrhundert wirkt authentisch – nicht touristisch überlaufen wie Playa de las Américas im Süden. In der Calle Obispo Laetus findest du kleine Tapas-Bars, wo dich eine Racion Pulpo a la Gallega (Oktopus mit Paprika) mit Wein ab ca. 8-12 Euro kostet.
Tag 4: Fährfahrt nach Gran Canaria
Früh morgens bringst du deinen Mietwagen zur Fähre in Santa Cruz de Tenerife oder in Puerto de la Cruz zurück. Die Fährfahrt nach Las Palmas (Gran Canarias Hauptstadt) dauert etwa 2,5-3 Stunden. Verschiedene Reedereien fahren diese Route, Tickets kosten ab ca. 35-50 Euro pro Person.
Las Palmas selbst ist eine lebendige Stadt mit etwa 380.000 Einwohnern – nicht ganz Touristenort, sondern echte kanarische Atmosphäre. Vom Hafen aus erreichst du die Altstadt Vegueta zu Fuß (etwa 20 Minuten). Hier steht die Catedral Santa Ana, eine gotische Kirche aus dem 15. Jahrhundert. In den engen Gassen ringsum findest du lokale Restaurants ohne Massentourismus.
Besorg dir einen neuen Mietwagen für Gran Canaria am Hafen oder in der Stadt (ab ca. 25-30 Euro/Tag für eine Kleinwagen-Kategorie). Dein Hotel sollte in der südlichen Region Maspalomas oder Playa del Inglés sein – von dort aus erreichst du alle Inselhighlights leicht.
Tag 5: Gran Canaria – Südküste und Dünen
Gran Canarias Süden ist völlig anders als der bergige Norden. In Maspalomas erwarten dich Sanddünen, die wie eine Sahara-Oase wirken und direkt ans Meer grenzen. Der beste Ort zum Erkunden ist das Naturschutzgebiet Dunas de Maspalomas mit seinen fast 400 Hektar Dünen. Parke dein Auto am Maspalomas-Leuchtturm (Faro de Maspalomas) und laufe hinein – es ist kostenlos.
Im Naturschutzgebiet siehst du auch Salzlagunen, wo Flamingos und andere Seevögel Rast machen. Ein Spaziergang von 1,5-2 Stunden ist perfekt zum Fotografieren und zur Entspannung. Achtung: Bei Sonnenuntergang wirken die Dünen am schönsten, also plane deine Ankunft ab ca. 17:00 Uhr ein.
Mittags kannst du zum Stranden fahren – die Playa de Maspalomas grenzt direkt an die Dünen an und ist breiter als die meisten kanarischen Strände. Das Wasser ist hier wärmer als im Norden (je nach Jahreszeit 18-22°C im Winter, 24-26°C im Sommer). Abends probierst du lokale Mojo-Gerichte (Kartoffeln mit Koriander-Öl oder Paprika-Öl) in einem der kleineren Restaurants weg vom Touristentrubel.
Tag 6: Gran Canaria – Berg-Tour nach Tejeda
Heute geht es in die Bergwelt des Inselinneren. Von Maspalomas brauchst du etwa 1,5 Stunden nach Tejeda, einem weißen Bergdorf auf 1.400 Metern Höhe. Die Straße führt durch Plantagen und wird je höher immer spektakulärer.
Tejeda ist winzig (etwa 300 Einwohner) und fühlt sich wie ein anderer Planet an – die kanarische Architektur, die Höhe, die Ruhe. Hier lebten früher die Ureinwohner (Guanche). Der Aussichtspunkt Nublo (ein riesiger Felsblock in der Nähe) ist legendär, aber oft überlaufen. Besser: Wandere von Tejeda aus zum Pico de las Nieves (2.000 m, etwa 1,5 Stunden hin und zurück). Das ist weniger touristisch, und die Aussicht reicht bis zu den Nachbarinseln.
Zum Mittagessen kehre in eines der wenigen Lokale Tejedas ein – typisches Essen der Insel zu normalen Preisen (Conejo en Salmorejo, Kaninchen in Weißwein-Sauce, ab ca. 14 Euro). Danach fährst du zurück nach Maspalomas (Fahrzeit: 1,5 Stunden) und nutzt den Abend zum Relaxen.
Tag 7: Fährfahrt nach Lanzarote – Erste Erkundungen
Dein letzter Tag verdient eine dritte Insel. Die Fähre von Gran Canaria nach Lanzarote (Arrecife) dauert etwa 2-2,5 Stunden. Tickets kosten ab ca. 40-55 Euro pro Person. Buche deine Fähre am Vortag, damit du beruhigt fahren kannst.
In Lanzarote mietest du dir wieder einen Wagen (ab ca. 22-28 Euro/Tag). Lanzarote ist flacher als Teneriffa oder Gran Canaria, hat dafür aber einzigartige Vulkan-Landschaften. Der nördliche Hafen Orzola hat eine kleine, charmante Hafengegend mit frischen Fischrestaurants. Die Fahrt nach Puerto del Carmen (südlicher Tourismusort) dauert etwa 45 Minuten.
Für deinen Abend: Fahre zur Playa Blanca (südlichste Stadt, weiße Strände, Familienorientiert) oder halte im mittleren Bereich bei Yaiza an. Die Gegend um Yaiza ist still und zeigt dir echte Inselechtheit ohne Massentourismus. Nutze deinen letzten Abend für lokale Specialitäten wie Papas Arrugadas (Kartoffeln in Salzwasser gekocht) mit Mojo-Saucen. Dann lass den Tag langsam ausklingen und plane deine Rückreise.
Praktisches: Fahrten, Budgets und beste Jahreszeit
Für diese 7-Tage-Route brauchst du 2-3 Mietwagen-Buchungen (zwischen den Inseln gibst du den Wagen ab). Fähren kosten zwischen 35-55 Euro pro Person und Trip. Budget für Flüge, Unterkunft und Verpflegung solltest du genauso wie für diese Nebenkosten einplanen.
Die beste Zeit ist Oktober bis Dezember oder März bis Mai. Im Juli/August ist es über 30°C heiß und voll. Januar und Februar sind zwar warm (um 20°C), aber die Nordküsten können rau sein. Der Teide kann dann sogar geschlossen sein. Nutze die Urlaubsknopf-KI-Reisesuche, um deine idealen Reisedaten einzugeben (z.B. ‚7 Tage Kanaren März unter 1500 Euro, Flug + Hotel'), oder nutze die klassischen Filter für exakte Stern-Anforderungen und bestimmte Hotelanbieter – beides funktioniert auf einer Plattform ohne ständiges Wechseln.
Pack Wanderschuhe, Sonnenschutz und eine leichte Jacke für höhere Lagen mit ein. Mit dem Auto erreichst du alle Sehenswürdigkeiten ohne Probleme, die kanarischen Straßen sind in gutem Zustand. Buche deine Fähren mindestens eine Woche vor und reserviere Hotels im Voraus, besonders wenn du in der Hauptsaison reist.
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Häufige Fragen
Kann ich diese Route auch ohne Auto machen?+
Teilweise ja. In den großen Orten (Las Palmas, Puerto de la Cruz, Maspalomas) gibt es Busse und Taxis. Aber der Teide, Anaga und Tejeda erreichst du ohne Mietwagen nur mit teuren Touren. Ein Auto ist für diese Route deutlich flexibler und kostet nur 25-30 Euro pro Tag.
Welche Fähren fahren zwischen den Inseln?+
Die Hauptreedereien sind Fred. Olsen Express und Naviera Armas. Sie fahren täglich zwischen Teneriffa, Gran Canaria und Lanzarote. Buche online mindestens 1-2 Wochen voraus, dann sparst du bis zu 20% gegenüber Walk-on-Tickets.
Ist die Route auch für Anfänger-Wanderer geeignet?+
Ja. Der Anaga-Spaziergang und die Roques-de-García-Wanderung sind anfängerfreundlich. Der Teide-Gipfel erfordert etwas Fitness wegen der Höhe, aber die meisten Touristen nehmen die Seilbahn. Tejeda ist eher Spaziergang als Wanderung.
Wieviel Budget sollte ich für 7 Tage einplanen?+
Rechne mit ca. 60-80 Euro für Mietwagen (pro Tag), 15-25 Euro für Mahlzeiten (lokale Restaurants sind günstig), 10 Euro für Aktivitäten wie Seilbahn. Dazu kommen Flug und Hotel. Mit Urlaubsknopf findest du dank KI-Suche günstige Flug-Hotel-Pakete, die unter 800 Euro für 7 Tage (ab Flughafen) liegen.
Wann sollte ich buchen, um gute Preise zu bekommen?+
6-8 Wochen voraus ist ideal. Im September und Oktober vor den Herbstferien sind die Preise noch niedrig. Mit der KI-Reisesuche auf Urlaubsknopf kannst du deine Daten eingeben und sofort sehen, welche Woche günstiger ist, ohne jede Seite einzeln zu checken.
Welche Insel sollte ich lassen, wenn ich nur 5 Tage Zeit habe?+
Lanz arote ist am leichtesten zu streichen, weil die Fährfahrt Zeit kostet. Mit 5 Tagen packst du Teneriffa (Teide + Norden) und Gran Canaria (Süd + Tejeda) gut ein. Du hast dann weniger Hetze und mehr Zeit pro Insel.
Wo finde ich KI-Reisesuche und klassische Filter in einer Plattform?+
Auf Urlaubsknopf.de kombinierst du beide: Nutze die KI-Suche für natürlichsprachige Anfragen wie ‚7 Tage Kanaren im März mit Wanderungen' oder die klassischen Filter für exakte Anforderungen wie ‚4-Sterne-Hotel mit Pool nah am Teide'. Kein Tool-Wechsel nötig, alles an einem Ort.
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