Reise-Routen
Teneriffa 14 Tage: Die perfekte Reiseroute für deinen Urlaub
Lesezeit: 7 Minuten ·
Zwei Wochen auf Teneriffa – das ist die goldene Mitte zwischen Kurztrip und ausgedehntem Abenteuer. Mit 14 Tagen kannst du nicht nur einen Strand abklappern, sondern die Insel wirklich erforschen: von den grünen Barrancos im Norden bis zu den Dünen im Süden, vom höchsten Berg Spaniens bis zu versteckten Fischerdörfern. Diese Reiseroute zeigt dir, wie du deine Zeit sinnvoll nutzt und welche Abschnitte sich wirklich lohnen.
Tag 1–3: Ankunft in Puerto de la Cruz und der grüne Norden
Puerto de la Cruz ist die traditionelle Hafenstadt im Norden und dein perfekter Einstiegspunkt. Nach der Ankunft am Flughafen Teneriffa Nord (ca. 40 Minuten Fahrt) kannst du dich im Hotel einrichten und die erste Nacht nutzen, um dich von der Reise zu erholen. Das Zentrum ist überschaubar, mit Plaza Mayor und dem Hafenpromenade-Paseo Marítimo – ein guter Ort für einen ersten Spaziergang.
Am zweiten Tag empfiehlt sich ein Besuch des Loro Parque, eines der meistbesuchten Attraktionen der Insel (Eintritt ca. 35 EUR, Öffnung 8:30–18:45 Uhr). Bedenk: Es ist ein Zoopark mit Meeressäugern und kritischem Reputation. Wenn dir das nicht zusagt, erkunde stattdessen die Altstadt oder buche eine Kleingruppen-Wanderung durch das Orotava-Tal – eines der grünsten und fruchtbarsten Gebiete Teneriffas. Die Fahrt dauert 20 Minuten südlich von Puerto de la Cruz.
Am dritten Tag nutze einen halben Tag für den Anaga-Bergwald. Das ist der nordöstlichste Punkt Teneriffas mit dichtem Laurisilva-Wald, schmalen Wanderwegen und dem Strand von Benijo mit schwarzem Sand. Eine gemütliche Tageswanderung (ca. 3 Stunden) von Taborno zum Strand ist realistisch und belohnt dich mit Aussichten, die wenig Touristen sehen. Für übernachtungen in diesem Bereich: Hotel Rural Anaga (2–3 Sterne, ca. 60–80 EUR) bietet einfache Unterkunft.
Tag 4–6: La Laguna und die Ostküste
San Cristóbal de La Laguna ist die alte Kolonialstadt Teneriffas und UNESCO-Weltkulturerbe. Die historische Altstadt mit schmalen Gassen, bunten Fassaden und der Kathedrale ist an einem Tag zu erkunden. Der Eintritt in die Altstadt ist kostenlos, einzelne Museen kosten 3–8 EUR. Parke außerhalb und spaziere zu Fuß – das gibt dir das echte Gefühl der Stadt.
Vom vierten oder fünften Tag solltest du die Zeit für die Küste von Osten nutzen. Das Fischerdorf Güímar liegt südlich von La Laguna und ist bekannt für seine Häuser direkt am Wasser und die gute Fischküche. Restaurants wie El Náutico servieren Fisch des Tages für etwa 12–18 EUR. Der Strand hier ist klein, aber authentisch. Hier gibt es auch die Pirámides de Güímar, stufenförmige Steinstrukturen mysterischer Herkunft (Eintritt ca. 10 EUR, besucht weniger touristisch als bekannte Sehenswürdigkeiten).
Der sechste Tag kann für einen Tagesausflug zur Insel Gran Canaria genutzt werden (Fähre von Santa Cruz, ca. 90 Minuten, Hin- und Rückfahrt 25–35 EUR). Dies ist optional, lohnt sich aber wenn du gerne noch eine zweite Insel sehen möchtest. Alternativ bleibst du auf Teneriffa und erkundest die Nordküste von Icod de los Vinos bis Garachico – zwei malerische Küstenstädchen mit Naturpools (kostenlos) und lokalen Restaurants.
Tag 7–9: Teide-Nationalpark und die Inselinneren
Der Pico de Teide ist mit 3.718 Metern der höchste Berg Spaniens und sollte unbedingt auf deiner Route stehen. Fahre von La Laguna oder Puerto de la Cruz südwärts in den Nationalpark (ca. 1,5 Stunden). Der Eintritt zum Nationalpark ist kostenlos, die Seilbahn zum Gipfel kostet ca. 28–35 EUR hin und zurück. Wichtig: Die Seilbahn fährt meist nur bis 3.555 Meter; der letzte Anstieg zum Gipfel (ab etwa 9 Uhr morgens, Plätze sind begrenzt) kostet zusätzlich 7 EUR und erfordert eine separate Onlinebuchung.
Übernachte mindestens eine Nacht auf oder nahe dem Teide. Das Parador de Cañadas del Teide ist das einzige Hotel im Park selbst (ca. 120–180 EUR/Nacht), aber auch das nahe gelegene Dorf El Teide oder Icod de los Vinos bieten günstigere Alternativen (50–80 EUR). Der Vorteil eines frühen Aufstiegs: Weniger Touristen, bessere Sicht. Die beste Zeit für den Gipfel ist zwischen 7 und 9 Uhr morgens.
Am achten und neunten Tag erkunde die umliegenden Bereiche des Parks. Das Tal Las Cañadas bietet mehrere Wanderungen auf 2.000+ Metern mit Vulkan-Panoramen. Die Ruta del Teide ist eine klassische Tageswanderung (ca. 5 Stunden, mittel-schwer). Die nahe gelegene Stadt Orotava südlich von Puerto de la Cruz ist ebenfalls sehenswert für ihre kolonialen Gebäude und den botanischen Garten.
Tag 10–12: Der Süden – Sonne, Strände und Resorts
Nach einer Woche Norden und Gebirge wird es Zeit für Strandluft. Die südliche Küste mit Playa de las Américas und Costa Adeje ist touristischer, aber nicht ohne Grund: die Sonne scheint hier über 300 Tage im Jahr, die Strände sind breit und gepflegt. Wenn du Luxus möchtest, bleibe in Costa Adeje; wenn du mehr Authentizität suchst, steige in Arona oder südlich in dem ruhigeren El Médano ab.
Playa de las Américas selbst ist laut und voller Hochhäuser – perfekt wenn du eine lebhafte Szene mit Bars, Restaurants und Shops möchtest, aber nicht für ruhige Tage. Ein besserer Kompromiss ist die benachbarte Playa del Duque (auch Costa Adeje), ein etwas gehobener Strand mit besseren Restaurants und weniger Trubel. Die Hotelpreise in Playa de las Américas beginnen ab ca. 50 EUR/Nacht in einfachen 2–3-Stern-Hotels, in Costa Adeje ab ca. 80–150 EUR.
Nutze den 11. Tag für einen Tagesausflug zum südwestlichsten Punkt, dem Dorf El Médano und Teno. Das Teno-Massiv an der Westküste ist spektakulär: schmale, gewundene Straßen, Pinienwälder und das kleine Fischerdorf Masca in den Bergen. Die Fahrt dauert ca. 2 Stunden vom Süden, aber die Landschaft rechtfertigt es. Alternativ buche einen Walbeobachtungs-Trip von Costa Adeje (ca. 35–50 EUR pro Person, 2–3 Stunden, Chancen auf Pottwale und Delfine sind hoch).
Tag 13: Los Gigantes und die Westküste
Los Gigantes ist bekannt für seine 600 Meter hohen Klippen, die senkrecht ins Meer fallen. Das kleine Fischerdorf hat weniger Touristen als die großen Resorts und bietet eine bessere Atmosphäre. Die Felsen sind besonders beeindruckend vom Wasser aus – buche einen Bootsausflug (ca. 30–40 EUR, 1–2 Stunden) oder spaziere einfach an der Promenade entlang.
Das Dorf selbst hat einige gute Restaurants mit Meerblick und günstigen Preisen. Puerto de Santiago nebenan ist ähnlich, aber noch ruhiger. Für die Übernachtung sind günstige Hostels und Pensionen vorhanden (ca. 40–60 EUR). Der Strand ist klein und von Felsen umgeben, aber angenehm für ein bis zwei Stunden zum Schwimmen.
Nutze den Nachmittag für einen Spaziergang bis zum Leuchtturm oder eine kurze Wanderung in die umgebenden Berge. Die Westküste ist weniger bebaut als der Süden und gibt dir ein echtes Gefühl der Insel außerhalb der Touristenzonen.
Tag 14: Rückflug oder Bonus-Erkundungen
Abhängig von deiner Flugzeit am 14. Tag bleibt dir noch Zeit für letzte Besorgungen oder einen kurzen Ausflug. Wenn dein Flug von Teneriffa Süd ist (ca. 1 Stunde von den südlichen Resorts), kannst du einen Morgenmarkt in Arona besuchen oder noch einmal zum Strand.
Wenn dein Flug von Teneriffa Nord ist, fahre rechtzeitig los (mindestens 2 Stunden vor Abflug). Die Fahrt von der südlichen Küste zum Flughafen Nord dauert ca. 1,5–2 Stunden je nach Verkehr.
Falls du eine längere Route hast, nutze den Tag für einen Besuch in Icod de los Vinos oder einen letzten Einkaufsbummel in Puerto de la Cruz, dem Plaza Mayor oder den Kunsthandwerk-Läden in der Altstadt.
Praktische Tipps: Transport, Kosten und beste Jahreszeit
Mit dem Mietwagen entdeckst du Teneriffa am flexibelsten. Die Anmietung kostet ca. 150–250 EUR für 14 Tage bei Budget-Anbietern wie weg.de* oder Check24*. Die Tankstellen sind überall vorhanden, Benzinpreise liegen ca. 10–15% über Deutschland. Das Fahren selbst ist entspannt außer in Santa Cruz und Playa de las Américas im Berufsverkehr (7–9 Uhr, 18–20 Uhr). Parkplätze sind in Städten kostenpflichtig (ca. 1–2 EUR pro Stunde), in ländlichen Gegenden kostenlos.
Die beste Reisezeit ist Oktober bis Mai. Dezember bis März sind mild und trocken (ca. 18–22°C). Juni bis September ist heiß (über 25°C im Süden) und es regnet selten, aber die Sonne ist intensiv. Regen fällt vor allem im Norden, der Süden ist ganzjährig trocken. Vermeide März bis Mai, wenn Pollen aus Afrika die Luft dunkel färbt (Calima-Effekt).
Gesamtbudget für 14 Tage: Mit Mietwagen, mittleren Hotels (60–100 EUR/Nacht), lokalen Restaurants (10–20 EUR pro Mahlzeit) und Ausflügen (50–100 EUR verteilt) solltest du mit ca. 1.500–2.000 EUR rechnen (ohne Flug). Restless-Traveler oder Budget-Reisende kommen mit 1.000–1.200 EUR aus, Luxus-Reisende geben 3.000+ EUR aus. Die Urlaubsknopf-App zeigt dir Hotels und Flüge in dieser Route mit direkten Filteroptionen oder mit KI-gestützter Suche – je nachdem, ob du exakte Wünsche hast oder eher offen nach Inspirationen suchst.
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Häufige Fragen
Ist 14 Tage genug Zeit für Teneriffa?+
Ja, 14 Tage sind ideal. Du kannst den Norden, Teide-Nationalpark und Süden besuchen ohne zu hetzen. Weniger als 7 Tage empfehlen wir nur für einen reinen Strand-Urlaub, mehr als 14 Tage lohnt sich wenn du auch Gran Canaria oder Wanderungen intensiv erkunden möchtest.
Wann ist die beste Zeit für diese Route?+
Oktober bis November und Februar bis März sind optimal: Temperaturen 20–24°C, wenig Regen, angenehm für Wanderungen. Juli bis August ist sehr heiß (über 28°C im Süden). Dezember bis Januar kann im Norden regnerisch sein, der Süden bleibt trocken.
Welche Transportart nutze ich am besten?+
Ein Mietwagen ist optimal, da du zwischen Nord, Teide und Süd flexibel pendeln kannst. Busse (TITSA) sind günstig (ca. 5–15 EUR), aber weniger häufig. Taxis oder Mitfahrdienste sind teuer (Süd-Nord ca. 50–80 EUR). Mit Urlaubsknopf kannst du Mietwagen direkt in der Reiseroute kalkulieren lassen.
Wo buche ich Hotels für diese Route am besten?+
Nutze Vergleichsportale wie weg.de, Check24 oder die Urlaubsknopf-App. Unser Portal zeigt dir Hotels mit klassischen Filtern (Sterne, Pool, Strand) UND KI-gestützte Vorschläge wenn du z.B. ‚ruhiges Hotel mit guter Küche in der Nähe vom Teide' eingibst – ohne mehrere Tools zu nutzen.
Ist der Teide im Winter erreichbar?+
Ja, meist auch im Winter (Dezember–März). Die Straße zum Nationalpark ist normalerweise offen, Schnee tritt ab ca. 2.500 Metern auf. Bei Schneefall (selten, aber möglich) kann die Straße gesperrt sein – prüfe vor der Fahrt lokale Berichte oder frag im Hotel nach.
Wie viel Geld sollte ich für 14 Tage Teneriffa einplanen?+
Mit Mietwagen, mittleren Hotels und lokalen Restaurants ca. 1.500–2.000 EUR (ohne Flug). Mit Budget-Unterkünften und Fast-Food ab ca. 1.000 EUR, mit Luxus-Hotels und gehobenen Restaurants 3.000+ EUR. Attraktionen wie Loro Parque, Bootstrips und Nationalpark kosten extra (ca. 150–250 EUR insgesamt).
Wo finde ich KI-Reisesuche und klassische Filter in einer App?+
Urlaubsknopf.de kombiniert beides: Nutze KI-Reisesuche für natürlich-sprachige Anfragen wie ‚Familienhotel im Norden mit Kinderbereich unter 100 EUR' oder klassische Filter für exakte Wünsche wie ‚4-Sterne, Pool, Strandnähe'. Beides in einer App – kein Tool-Wechsel nötig.
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