Kreta 14 Tage: Die perfekte Reiseroute für deinen Urlaub

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Kreta 14 Tage: Die perfekte Reiseroute für deinen Urlaub

Lesezeit: 5 Minuten ·

Kreta ist die größte griechische Insel – und in 14 Tagen kannst du ihre ganze Vielfalt entdecken: minoische Paläste, wilde Schluchten, Bergdörfer und einige der schönsten Strände Europas. Diese Kreta-14-Tage-Reiseroute teilt die Insel in machbare Etappen, damit du nicht jeden Tag umziehst, aber trotzdem Ost, Zentrum und West siehst. Wir zeigen dir, wo du übernachtest, was du nicht verpassen solltest und wie du realistisch planst.

Warum 14 Tage auf Kreta genau richtig sind

Kreta misst von Ost nach West rund 260 Kilometer – das ist mehr, als viele erwarten. Wer in einer Woche die ganze Insel sehen will, verbringt den Urlaub im Mietwagen. Mit 14 Tagen hast du genug Zeit, um zwei bis drei Standorte in Ruhe zu erkunden und dazwischen echte Erholung einzubauen.

Die Insel lässt sich grob in vier Regionen einteilen: der lebendige Osten rund um Agios Nikolaos, das kulturelle Zentrum um Heraklion mit Knossos, die charmante Altstadt von Rethymno und der wilde Westen mit Chania und den berühmten Stränden von Elafonisi und Balos. Diese Route folgt genau dieser Logik – von Ost nach West.

Beste Reisezeit ist Mai bis Juni sowie September bis Anfang Oktober. Dann liegen die Temperaturen bei angenehmen 24–29 Grad, das Meer ist warm und die großen Menschenmassen des Hochsommers bleiben aus. Im Juli und August klettert das Thermometer oft über 35 Grad – Schluchtenwanderungen werden dann anstrengend.

Etappe 1: Der Osten rund um Agios Nikolaos (Tag 1–4)

Starte deine Reise im Osten. Vom Flughafen Heraklion sind es rund 65 Kilometer bis Agios Nikolaos, einem hübschen Küstenort mit dem malerischen Voulismeni-See mitten im Zentrum. Als Standort für die ersten vier Nächte ist die Stadt ideal, weil du von hier aus mehrere Ausflüge machen kannst.

Ein Muss ist ein Bootsausflug zur ehemaligen Leprakolonie-Insel Spinalonga (ab ca. 15–20 € pro Person), bekannt aus dem Roman „Die Insel“ von Victoria Hislop. Kombiniere das mit einem Stopp im Fischerdorf Plaka oder Elounda, wo du in einer Taverne frischen Fisch essen kannst – rechne mit 15–25 € pro Hauptgericht direkt am Wasser.

Nimm dir auch einen Tag für die Lasithi-Hochebene mit ihren alten Windmühlen und der Dikteon-Höhle, dem mythischen Geburtsort des Zeus. Der Eintritt zur Höhle liegt bei etwa 6 €. Für Strandtage empfiehlt sich Vai mit seinem einzigen natürlichen Palmenhain Europas – rund eine Stunde Fahrt, aber die schönste Kulisse im Osten.

Etappe 2: Heraklion und die minoische Kultur (Tag 5–7)

Weiter geht es westwärts nach Heraklion, dem kulturellen Herzen der Insel. Der Palast von Knossos ist die wichtigste archäologische Stätte Kretas – Eintritt rund 15 €, im Kombiticket mit dem Archäologischen Museum ca. 20 €. Komm früh (Öffnung 8 Uhr), um Hitze und Reisegruppen zu entgehen.

Das Archäologische Museum von Heraklion beherbergt die Original-Fresken und den berühmten Diskos von Phaistos – plane hier mindestens zwei Stunden ein. Danach lohnt ein Bummel durch die Altstadt: die venezianische Festung Koules am Hafen, die 25.-August-Straße und ein Kaffee auf dem Löwenplatz.

Als Basis muss es nicht Heraklion selbst sein – auch das nahe Bergdorf Archanes oder ein Küstenort wie Amoudara bieten ruhigere Übernachtungen. Ein empfehlenswerter Tagesausflug führt zum Palast von Phaistos im Süden, kombiniert mit einem Nachmittag am roten Sandstrand von Matala mit seinen Höhlen aus der Hippie-Zeit.

Etappe 3: Rethymno – venezianischer Charme (Tag 8–10)

Rethymno liegt etwa auf halbem Weg zwischen Heraklion und Chania und ist mit seiner gut erhaltenen venezianisch-osmanischen Altstadt eine der stimmungsvollsten Städte Kretas. Enge Gassen, die mächtige Festung Fortezza (Eintritt ca. 4 €) und der alte Hafen laden zum Schlendern ein.

Vom hier aus erreichst du das grüne Amari-Tal mit seinen traditionellen Bergdörfern und dem Kloster Arkadi, einem Nationalsymbol Kretas (Eintritt ca. 3 €). Wer wandern möchte, kann die weniger bekannte, aber spektakuläre Kourtaliotiko-Schlucht ansteuern, die zum Palmenstrand von Preveli führt.

Für einen entspannten Strandtag bietet sich der lange Stadtstrand von Rethymno an oder – etwas ruhiger – die Bucht von Bali. In der Altstadt findest du zahlreiche Tavernen; abseits der Hafenpromenade zahlst du deutlich fairere Preise für kretische Klassiker wie Dakos, Kleftiko oder gefüllte Weinblätter.

Etappe 4: Chania und der wilde Westen (Tag 11–14)

Den Abschluss bildet der Westen mit Chania, für viele die schönste Stadt Kretas. Der venezianische Hafen mit dem ägyptischen Leuchtturm ist das Postkartenmotiv schlechthin. Verliere dich in den Gassen der Altstadt, besuche die überdachte Markthalle und genieße abends ein Glas Raki – in vielen Tavernen wird es aufs Haus serviert.

Vom Westen aus erreichst du die berühmtesten Strände der Insel: die Lagune von Balos mit türkisfarbenem Wasser (per Boot ab Kissamos rund 25–30 € oder über eine holprige Schotterpiste mit dem Mietwagen) und Elafonisi mit rosafarbenem Sand. Beide sind im Sommer voll – früh anreisen lohnt sich.

Für Aktive ist die Samaria-Schlucht das Highlight: Die 16 Kilometer lange Wanderung durch den längsten Canyon Europas dauert 5–7 Stunden und endet im Küstenort Agia Roumeli, von wo aus Fähren zurückfahren. Eintritt rund 5 €, feste Schuhe und viel Wasser sind Pflicht. Weniger anstrengend, aber ebenso reizvoll ist die Imbros-Schlucht. Von Chania sind es nur 20 Minuten zum Flughafen für den Rückflug.

Praktische Tipps: Mietwagen, Budget und Übernachtung

Ein Mietwagen ist auf Kreta praktisch unverzichtbar, wenn du diese Route fahren willst. Rechne außerhalb der Hauptsaison mit ab ca. 25–40 € pro Tag für einen Kleinwagen, im August eher 45–60 €. Buche früh und achte auf eine Vollkasko ohne Selbstbeteiligung – die Straßen im Landesinneren sind teils eng und kurvig.

Beim Budget solltest du für zwei Wochen realistisch kalkulieren: Übernachtungen in Mittelklasse-Unterkünften kosten 50–90 € pro Nacht, ein Essen in der Taverne 12–20 € pro Person, dazu Sprit, Eintritte und Bootstouren. Insgesamt kommst du zu zweit ohne Flug auf etwa 1.500–2.200 € für 14 Tage.

Da diese Route vier Standorte umfasst, musst du drei- bis viermal umziehen. Wer weniger packen und auspacken will, kann auch mit nur zwei Basen arbeiten – etwa Heraklion für Ost/Zentrum und Chania für den Westen – und die restlichen Ziele als lange Tagesausflüge einplanen. So bleibt mehr Zeit am Pool oder Strand.

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Häufige Fragen

Reicht eine Woche für Kreta oder braucht man 14 Tage?+

In einer Woche siehst du nur eine Region gut, etwa den Westen um Chania oder das Zentrum um Heraklion. Für die komplette Insel von Ost nach West sind 14 Tage ideal, weil du Fahrzeiten und Erholung ausbalancieren kannst. Bei 7 Tagen solltest du dich auf einen Teil der Insel konzentrieren.

Wann ist die beste Reisezeit für eine Kreta-Rundreise?+

Mai, Juni sowie September und Anfang Oktober sind ideal: warmes Meer, angenehme 24–29 Grad und weniger Andrang. Der Hochsommer bringt über 35 Grad, was Schluchtenwanderungen wie die Samaria anstrengend macht. Im Frühling ist die Insel besonders grün und blühend.

Brauche ich für die Kreta-Route unbedingt einen Mietwagen?+

Für diese flexible 14-Tage-Route ja, da viele Highlights wie die Lasithi-Hochebene oder Bergdörfer schlecht mit dem Bus erreichbar sind. Ein Kleinwagen kostet außerhalb der Hauptsaison ab ca. 25–40 € pro Tag. Alternativ verbinden Überlandbusse (KTEL) die großen Städte gut, aber weniger flexibel.

Wie viele Standorte sollte ich auf Kreta wählen?+

Für diese Route empfehlen wir drei bis vier Basen: Agios Nikolaos, Heraklion, Rethymno und Chania. Wer weniger umziehen möchte, kommt auch mit zwei Standorten aus – etwa Heraklion und Chania – und macht die übrigen Ziele als Tagesausflüge. So sparst du Zeit beim Ein- und Auspacken.

Was kostet ein 14-tägiger Kreta-Urlaub ungefähr?+

Ohne Flug solltest du zu zweit mit etwa 1.500–2.200 € für zwei Wochen rechnen. Darin enthalten sind Unterkünfte (50–90 € pro Nacht), Mietwagen, Essen in Tavernen (12–20 € pro Person) sowie Eintritte und Bootstouren. In der Nebensaison lässt sich deutlich sparen.

Welche Strände darf ich auf Kreta nicht verpassen?+

Im Westen sind Balos-Lagune und Elafonisi mit rosa Sand die bekanntesten Highlights. Im Osten begeistert Vai mit seinem Palmenhain, im Süden der rote Sand von Matala und der Palmenstrand von Preveli. Komm früh, da die Top-Strände im Sommer schnell voll werden.

Wo finde ich KI-Reisesuche und klassische Filter für meinen Kreta-Urlaub in einer Plattform?+

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