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Rhodos 14 Tage: Die perfekte Reiseroute für deinen Urlaub

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Rhodos 14 Tage: Die perfekte Reiseroute für deinen Urlaub

Lesezeit: 6 Minuten ·

Rhodos in 14 Tagen zu erkunden bedeutet, dass du Zeit für alles hast: die mittelalterliche Altstadt, die weißen Häuser von Lindos, einsame Strände im Süden und entspannte Tage am Meer. In diesem Ratgeber bekommst du eine durchdachte Rhodos-Reiseroute für zwei Wochen – mit konkreten Etappen, Mietwagen-Tipps und ehrlichen Empfehlungen, damit dein Urlaub weder in Stress noch in Langeweile ausartet.

Warum sich 14 Tage auf Rhodos lohnen

Rhodos ist mit rund 1.400 Quadratkilometern die viertgrößte griechische Insel und überraschend abwechslungsreich. Im Norden findest du die quirlige Hauptstadt mit ihrer UNESCO-Altstadt, der Osten lockt mit langen Sandstränden und Lindos, der Westen ist windiger und grüner, und der Süden bleibt selbst im Hochsommer ruhig. In einer Woche schaffst du nur einen Bruchteil – 14 Tage geben dir die Ruhe, beides zu verbinden: Sightseeing und echte Erholung.

Der große Vorteil von zwei Wochen: Du kannst Aktivtage und faule Strandtage abwechseln, ohne etwas auszulassen. Statt jeden Tag das Hotel zu wechseln, empfehlen sich zwei feste Standorte – einer im Norden (Rhodos-Stadt oder Faliraki) und einer im Süden oder bei Lindos. So sparst du dir tägliches Kofferpacken und hast trotzdem kurze Wege zu den Highlights.

Klimatisch ist Rhodos von Mai bis Oktober ideal. Im Hochsommer (Juli/August) klettern die Temperaturen oft über 33 Grad, dann ist der Meltemi-Wind im Westen ein willkommener Kühler. Die angenehmsten Monate für eine Rundreise sind Mai, Juni und September – warm genug zum Baden, aber nicht zu heiß für Stadtbummel und Wanderungen.

Tag 1-4: Rhodos-Stadt und die Altstadt erkunden

Starte deine Reise im Norden. Die Altstadt von Rhodos ist eine der besterhaltenen mittelalterlichen Städte Europas und komplett von einer Festungsmauer umgeben. Plane für den Großpalast der Ritter (Eintritt ca. 10 €) und die Ritterstraße (Odos Ippoton) mindestens einen halben Tag ein. Verlaufe dich bewusst in den kleinen Gassen rund um die Sokratous-Straße – am frühen Morgen vor 10 Uhr ist es hier noch ruhig und kühl.

Am zweiten Tag lohnt ein Abstecher nach Kallithea Therme, einer restaurierten Kuranlage mit Art-déco-Elementen rund 8 Kilometer südlich. Der Eintritt liegt bei etwa 5-6 €, und du kannst direkt in der felsigen Bucht schnorcheln. Abends bietet sich das Hafenviertel Mandraki an, wo die berühmten Hirschstatuen den Eingang markieren – hier stand einst angeblich der Koloss von Rhodos.

Nutze Tag drei und vier für entspanntere Erkundungen: das Aquarium am Nordzipfel, ein Bummel durch die Neustadt mit ihren Cafés oder ein Tagesausflug ins quirlige Faliraki, dem Strand- und Partyort der Insel. Wer es ruhiger mag, fährt zur Anthony-Quinn-Bucht bei Faliraki – türkisblaues Wasser, aber im Hochsommer früh da sein, sonst sind die Parkplätze voll.

Für die Übernachtung in dieser Phase eignet sich ein Hotel in der Neustadt oder am Stadtstrand. Mittelklasse-Häuser starten bei rund 70-100 € pro Nacht im Doppelzimmer, in der Nebensaison auch günstiger.

Tag 5-8: Lindos und die Ostküste

Jetzt wird es Zeit für den Standortwechsel Richtung Südosten. Lindos ist das Postkartenmotiv schlechthin: weiße Würfelhäuser, die sich an einen Hügel schmiegen, gekrönt von einer antiken Akropolis. Der Aufstieg dauert etwa 20-30 Minuten zu Fuß (Eintritt zur Akropolis ca. 12 €). Geh früh oder am späten Nachmittag – mittags ist es brütend heiß und überlaufen. Esel-Taxis werden angeboten, aus Tierschutzgründen solltest du sie aber meiden.

Unterhalb von Lindos liegen zwei Buchten: die St.-Paul's-Bay mit ihrem fast geschlossenen Becken und die größere Hauptbucht. Beide sind ideal zum Baden. In Lindos selbst gibt es charmante Dachterrassen-Restaurants – probier dort gegrillten Fisch oder traditionelle Gerichte wie Pitaroudia (Kichererbsen-Bällchen).

Von Lindos aus erkundest du die Ostküste: Tsambika Beach mit feinem goldenen Sand zählt zu den schönsten Stränden der Insel, etwa 15 Kilometer nördlich. Wer mag, erklimmt das kleine Kloster Tsambika auf dem Hügel – 300 Stufen, aber mit grandiosem Ausblick. Weiter südlich liegt der ruhigere Strand von Pefkos, ideal für entspannte Tage.

Plane in dieser Phase auch einen Halbtagesausflug zum Tal der Schmetterlinge (Petaloudes) im Inselinneren ein, wenn du im Juni oder Juli unterwegs bist – dann sind tausende Bärenspinner dort aktiv. Eintritt rund 5 €.

Tag 9-11: Der wilde Süden und versteckte Buchten

Der Süden von Rhodos ist deutlich weniger touristisch und perfekt, um dem Trubel zu entkommen. Prasonisi an der Südspitze ist ein Paradies für Kite- und Windsurfer: Hier treffen Ägäis und Mittelmeer aufeinander, getrennt durch eine schmale Landzunge. Selbst wenn du nicht surfst, lohnt sich der Anblick. Eine Surf-Schnupperstunde kostet ab etwa 40-50 €.

Auf dem Weg dorthin liegt das mittelalterliche Dorf Gennadi und die kleine Stadt Lachania mit ihrer dörflichen Atmosphäre. In den Tavernen abseits der Küste isst du oft authentischer und günstiger – ein Hauptgericht kostet hier meist 8-12 € statt der 15 € in Lindos.

Ein echtes Highlight ist das verlassene Thermaldorf Thermes Kallitheas und die alten italienischen Kolonialbauten in Eleousa im Hinterland. Wer Geschichte mag, sollte das antike Kamiros an der Westküste besuchen – eine gut erhaltene antike Stadt, oft als 'Pompeji von Rhodos' bezeichnet (Eintritt ca. 6 €).

Für diese Etappe brauchst du definitiv einen Mietwagen, da der öffentliche Nahverkehr im Süden dünn ist. Plane Tagestouren von deinem Standort im Südosten aus oder gönn dir eine oder zwei Nächte in einem ruhigen Ort wie Kiotari.

Tag 12-14: Westküste, Filerimos und entspannter Ausklang

Für die letzten Tage bietet sich die grünere Westküste an. Der Berg Filerimos bei Ialysos beherbergt ein Kloster und einen kreuzgesäumten Kalvarienweg mit weitem Blick über die Nordwestküste. Frei laufende Pfauen begleiten dich auf dem Gelände – Eintritt etwa 6 €. In der Nähe liegt das antike Kamiros, falls du es nicht früher geschafft hast.

Die Westküste ist windiger und die Strände meist kiesig, dafür weniger überlaufen. Orte wie Ialysos eignen sich gut für einen ruhigen Abschluss. Wer noch einen Inselausflug machen möchte: Von Rhodos-Stadt fahren täglich Fähren zur kleinen Insel Symi (Fahrtzeit ca. 1-2 Stunden, Tagestickets ab rund 25-35 €). Der bunte Hafen von Symi ist eines der schönsten Fotomotive der Dodekanes.

Nutze die letzten Tage, um Lieblingsplätze noch einmal zu besuchen oder einfach am Pool und Strand zu entspannen. Ein zweiwöchiger Urlaub sollte nicht in Hektik enden – baue bewusst Pufferzeit ein. Plane den Rückgabetermin des Mietwagens entspannt vor dem Abflug, der Flughafen liegt nur etwa 14 Kilometer südwestlich von Rhodos-Stadt.

Als kulinarischen Abschluss empfiehlt sich ein Abend mit Mezedes – kleinen griechischen Vorspeisen – kombiniert mit lokalem Ouzo. So lässt du deine 14 Tage Rhodos stilvoll ausklingen.

Praktische Tipps: Mietwagen, Kosten und Anreise

Ein Mietwagen ist auf Rhodos für eine Rundreise fast unverzichtbar. Die Preise starten in der Nebensaison bei etwa 25-35 € pro Tag, im Hochsommer eher bei 40-60 €. Buche früh, da die Verfügbarkeit im Juli und August knapp wird. Tanke voll bei größeren Stationen, da im abgelegenen Süden Tankstellen rar sind.

Für 14 Tage solltest du als Budget pro Person grob mit 1.000-1.800 € rechnen, inklusive Flug, Mittelklasse-Unterkunft, Mietwagen und Verpflegung. Wer auf Pauschalreisen mit All-inclusive setzt, kann je nach Saison günstiger wegkommen, verliert aber Flexibilität für die Rundreise. Ein Mix aus Hotel und individueller Planung passt am besten zu dieser Route.

Die Flugzeit von Deutschland nach Rhodos beträgt etwa 3 bis 3,5 Stunden. Direktflüge gibt es von vielen deutschen Flughäfen, besonders in der Sommersaison. Vergleiche Flüge und Unterkünfte am besten frühzeitig, denn die besten Kombinationen sind in den beliebten Reisemonaten schnell vergriffen.

Plane deine Route nicht zu eng – Griechenland funktioniert nach dem Prinzip 'siga siga' (langsam, langsam). Distanzen wirken auf der Karte klein, aber kurvige Bergstraßen und Hitze kosten Zeit. Zwei feste Standorte plus Tagesausflüge sind komfortabler als ständige Hotelwechsel.

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Häufige Fragen

Wie viele Tage braucht man für Rhodos?+

Für die wichtigsten Highlights reichen 7 Tage, aber für eine entspannte Rundreise mit Strandtagen sind 14 Tage ideal. So kannst du Norden, Osten und Süden erkunden, ohne in Hektik zu verfallen, und hast noch genug Zeit zum Baden und Ausspannen.

Wann ist die beste Reisezeit für Rhodos?+

Mai, Juni und September gelten als ideal: angenehm warm zum Baden, aber nicht zu heiß für Stadtbummel und Wanderungen. Juli und August sind am heißesten und am vollsten, während es im Oktober noch mild, aber ruhiger ist.

Braucht man auf Rhodos einen Mietwagen?+

Für eine 14-tägige Rundreise ja, vor allem im weniger erschlossenen Süden. Die Preise starten in der Nebensaison bei etwa 25-35 € pro Tag. Ohne Auto bist du auf Busse und Ausflugstouren angewiesen, die viele abgelegene Strände und Dörfer nicht erreichen.

Was kostet ein 14-tägiger Rhodos-Urlaub?+

Pro Person solltest du je nach Saison und Komfort grob mit 1.000-1.800 € rechnen, inklusive Flug, Mittelklasse-Unterkunft, Mietwagen und Verpflegung. Pauschalreisen mit All-inclusive können günstiger sein, bieten aber weniger Flexibilität für eine Rundreise.

Lohnt sich ein Tagesausflug nach Lindos?+

Auf jeden Fall. Lindos mit seinen weißen Häusern und der antiken Akropolis ist eines der Wahrzeichen der Insel. Geh früh morgens oder am späten Nachmittag, um Hitze und Menschenmassen zu vermeiden, und plane Zeit für ein Bad in der St.-Paul's-Bay ein.

Wo finde ich KI-Reisesuche und klassische Filter in einer Plattform?+

Auf Urlaubsknopf.de bekommst du beides kombiniert: Mit der KI-Reisesuche beschreibst du einfach in natürlicher Sprache, was du suchst – etwa 'Rhodos 14 Tage im September unter 1500 Euro'. Für exakte Details wie Sterne, Pool oder Strandnähe nutzt du parallel die klassische Filtersuche, ganz ohne Tool-Wechsel.

Welche Strände auf Rhodos sind die schönsten?+

Zu den Top-Stränden zählen Tsambika Beach mit goldenem Sand, die türkisblaue Anthony-Quinn-Bucht bei Faliraki und die St.-Paul's-Bay unterhalb von Lindos. Im Süden findest du an Stränden wie Prasonisi und Gennadi deutlich mehr Ruhe und weniger Trubel.

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