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Kanaren Wetter im März: Was du fürs Reisepacken wissen musst
Lesezeit: 6 Minuten ·
Das Kanaren Wetter im März ist für viele Deutsche der erste Vorgeschmack auf den Sommer: milde 20 bis 24 Grad, viel Sonne und Wassertemperaturen, die zum kurzen Sprung ins Meer einladen. Trotzdem ist der März ein Übergangsmonat mit großen Unterschieden zwischen den Inseln und zwischen Küste und Bergen. In diesem Ratgeber bekommst du konkrete Zahlen, Inselvergleiche und eine Packliste, mit der du weder schwitzt noch frierst.
Kanaren Wetter im März: Die wichtigsten Zahlen auf einen Blick
Im März liegen die Tageshöchstwerte auf den Kanaren meist zwischen 20 und 24 Grad. Nachts kühlt es spürbar ab – auf 14 bis 16 Grad an der Küste, in höher gelegenen Orten auch deutlich darunter. Du erlebst also angenehme Frühlingstemperaturen, aber noch keine Hochsommerhitze. Genau das macht den Monat für viele angenehmer als den Juli oder August.
Die Sonne scheint im März durchschnittlich sieben bis acht Stunden pro Tag. Das Regenrisiko ist gering, aber nicht null: Vor allem in der ersten Märzhälfte können noch einzelne Schauer durchziehen, meist kurz und besonders im bergigen Norden der Inseln. Pro Monat solltest du mit etwa zwei bis vier Regentagen rechnen, abhängig von Insel und Lage.
Wichtig zu wissen: Die UV-Strahlung ist bereits im März hoch. Die Kanaren liegen auf der Höhe der Sahara, die Sonne steht deutlich höher als in Deutschland. Du verbrennst hier schneller, als die milden Lufttemperaturen vermuten lassen. Sonnenschutz gehört also unbedingt in den Koffer, auch wenn es sich nicht nach Hochsommer anfühlt.
Ein typisches Phänomen ist die Calima – ein heißer, staubiger Wind aus der Sahara, der die Temperaturen kurzzeitig auf über 30 Grad treiben und den Himmel diesig machen kann. Sie tritt unregelmäßig auf und dauert meist nur wenige Tage.
Inselvergleich: Wo es im März am wärmsten und trockensten ist
Die südlichen und östlichen Inseln sind im März die sicherste Wahl für Sonne. Fuerteventura und Lanzarote liegen am nächsten an Afrika, sind flacher und damit trockener. Hier erreichst du regelmäßig 22 bis 24 Grad bei sehr wenig Regen. Wer maximale Sonnengarantie sucht, ist auf diesen beiden Inseln gut aufgehoben.
Gran Canaria und Teneriffa zeigen ein deutliches Nord-Süd-Gefälle. Der Süden mit Orten wie Maspalomas, Playa del Inglés (Gran Canaria) oder Playa de las Américas und Costa Adeje (Teneriffa) ist sonnig und mild. Der grüne Norden rund um Puerto de la Cruz oder Las Palmas bekommt mehr Wolken und Schauer ab. Plane deine Unterkunft also bewusst im Süden, wenn dir Sonne wichtiger ist als grüne Landschaft.
La Palma, La Gomera und El Hierro sind die feuchteren, grüneren Inseln. Hier ist es im März oft etwas kühler und wechselhafter, dafür landschaftlich reizvoll für Wanderer. Auf dem Teide auf Teneriffa kann im März sogar noch Schnee liegen – ein starker Kontrast zum T-Shirt-Wetter an der Küste, den viele unterschätzen.
Praktischer Tipp: Wenn du dich nicht festlegen willst, sind Fuerteventura oder der Süden Gran Canarias der beste Kompromiss aus Wärme, Trockenheit und guter Hotelinfrastruktur für den März.
Wassertemperatur und Baden im März
Die Wassertemperatur rund um die Kanaren liegt im März bei etwa 18 bis 19 Grad. Das ist erfrischend bis kühl – für hartgesottene Schwimmer machbar, für längeres Plantschen aber grenzwertig. Im Vergleich: An der deutschen Ostsee hättest du im Hochsommer kaum mehr. Wer empfindlich ist, freut sich über einen Shorty-Neoprenanzug oder beschränkt sich auf kurze Abkühlungen.
Für Wassersport ist der März trotzdem gut geeignet. Surfer, Kiter und Windsurfer schätzen die zuverlässigen Winde, besonders auf Fuerteventura und Lanzarote. Mit einem dünnen Neoprenanzug bist du auch bei 18 Grad Wassertemperatur problemlos unterwegs. Viele Surfschulen haben im März bereits geöffnet und sind weniger überlaufen als im Sommer.
Wenn dir das Meer zu kühl ist, sind beheizte Hotelpools eine gute Alternative. Achte bei der Buchung darauf, ob der Pool beheizt ist – nicht jede Anlage heizt im Frühjahr, und ein unbeheizter Pool hat im März kaum mehr Temperatur als das Meer. Naturpools wie die von Garachico auf Teneriffa sind im März eher etwas für mutige Schwimmer.
Die richtige Packliste für die Kanaren im März
Setze auf den Zwiebellook. Tagsüber reichen an der Küste meist T-Shirt und kurze Hose, abends brauchst du eine leichte Jacke, einen Pullover oder ein langärmliges Oberteil. Die abendliche Abkühlung auf 14 bis 16 Grad fühlt sich nach einem sonnigen Tag oft kühler an, als die Zahl vermuten lässt. Eine dünne Regen- oder Windjacke ist sinnvoll, vor allem im Norden der Inseln.
An Sonnenschutz solltest du nicht sparen: Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (mindestens 30, besser 50), Sonnenbrille und eine Kopfbedeckung gehören wegen der hohen UV-Strahlung ins Gepäck. Auch an bewölkten Tagen oder bei Calima-Diesigkeit kommt viel UV durch. Lippenpflege mit Sonnenschutz ist ein oft vergessenes, aber nützliches Extra.
Für Aktivitäten brauchst du das passende Schuhwerk. Planst du Wanderungen – etwa im Anaga-Gebirge, am Teide oder in der Caldera de Taburiente auf La Palma – sind feste Wanderschuhe und eine wärmere Schicht Pflicht, denn in den Bergen ist es deutlich kühler und windiger. Für die Stadt und den Strand reichen Sneaker und Badeschlappen.
Weitere nützliche Dinge: Badesachen (das Meer lockt trotz kühlem Wasser), eventuell ein dünner Neoprenanzug für Wassersportler, ein Reiseadapter ist auf den Kanaren nicht nötig (spanische Steckdosen passen zu deutschen Steckern), und eine wiederbefüllbare Wasserflasche für Wanderungen.
Was du im März unternehmen kannst
Der März ist ideal für Aktivurlaub, weil die Temperaturen zum Wandern und Radfahren angenehm sind – noch nicht zu heiß. Die Vegetation steht nach den Winterregen oft in voller Blüte, viele Mandelbäume blühen. Auf La Palma, La Gomera und im Norden Teneriffas erlebst du die Inseln von ihrer grünsten Seite.
Kulturell lohnt sich der Blick auf den Kalender: Der Karneval auf den Kanaren findet meist im Februar und kann je nach Jahr bis in den März reichen. Der Karneval von Santa Cruz de Tenerife gilt als einer der größten der Welt. Prüfe vor der Buchung die genauen Termine, denn dann sind Flüge und Hotels teurer und stärker ausgebucht.
Für Strandtage eignen sich die sonnensicheren Südküsten am besten. Auf Fuerteventura sind die Strände von Costa Calma und Jandía einen Besuch wert, auf Gran Canaria die Dünen von Maspalomas. Wenn das Wasser zu kühl ist, kannst du den Tag mit langen Spaziergängen, Strandvolleyball oder einem Buch im Windschatten verbringen.
Whale Watching ist rund ums Jahr möglich, besonders zwischen Teneriffa und La Gomera, wo Grindwale und Delfine leben. Im März sind die Bedingungen meist ruhig genug für entspannte Bootstouren. Buche bei Anbietern mit Umweltzertifikat, die Mindestabstände zu den Tieren einhalten.
Buchung, Preise und beste Reisezeit im Vergleich
Der März fällt teilweise in die Osterferien, was die Preise nach oben treibt. Außerhalb der Ferienwochen findest du oft günstigere Angebote als im Hochsommer. Eine Pauschalreise mit Flug und Hotel gibt es je nach Insel, Unterkunftskategorie und Buchungszeitpunkt häufig ab ca. 400 bis 700 Euro pro Person für eine Woche – die genauen Preise schwanken stark, ein Vergleich über Portale wie Check24*, weg.de* oder TUI* lohnt sich.
Im Vergleich zu anderen Reisezeiten bietet der März ein gutes Gesamtpaket: verlässlich mild, sonnig und trockener als der noch wechselhaftere Januar oder Februar. Der April und Mai werden zwar etwas wärmer und das Wasser angenehmer, dafür ist der März oft günstiger, solange du die Osterwochen meidest. Wer Hitze nicht verträgt, ist im Frühling ohnehin besser dran als im Hochsommer.
Achte bei der Buchung auf die Lage der Unterkunft. Im Süden der großen Inseln bekommst du mehr Sonne, im Norden mehr Grün und Authentizität, aber auch mehr Wolken. Frage konkret nach beheiztem Pool, wenn dir Schwimmen wichtig ist. Flexible Stornobedingungen sind im Übergangsmonat nie verkehrt.
Plane einen Mietwagen ein, wenn du mehr als nur den Hotelstrand sehen möchtest. Die Kanaren sind landschaftlich vielfältig, und vieles erschließt sich erst per Auto. Tagespreise liegen oft im Bereich von etwa 25 bis 45 Euro, je nach Insel und Saison.
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Häufige Fragen
Wie warm ist es im März auf den Kanaren?+
Tagsüber erreichst du an der Küste meist 20 bis 24 Grad bei sieben bis acht Sonnenstunden. Nachts kühlt es auf 14 bis 16 Grad ab. In den Bergen ist es deutlich kühler, auf dem Teide kann sogar noch Schnee liegen.
Kann man im März auf den Kanaren baden?+
Ja, aber das Meer ist mit rund 18 bis 19 Grad eher erfrischend. Für kurze Abkühlungen reicht das, für längeres Schwimmen ist ein dünner Neoprenanzug oder ein beheizter Hotelpool angenehmer. Wassersportler sind mit Neopren gut unterwegs.
Welche Kanareninsel ist im März am wärmsten?+
Fuerteventura und Lanzarote sind am trockensten und sonnigsten, da sie flach und nah an Afrika liegen. Auch der Süden von Gran Canaria und Teneriffa ist verlässlich mild. Der grüne Norden bekommt mehr Wolken und Schauer ab.
Was sollte ich für die Kanaren im März einpacken?+
Setze auf den Zwiebellook: T-Shirts und kurze Hosen für den Tag, eine leichte Jacke und einen Pullover für die kühleren Abende. Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, Sonnenbrille und Kopfbedeckung sind wegen der starken UV-Strahlung wichtig. Wanderer brauchen feste Schuhe und eine wärmere Schicht.
Regnet es im März auf den Kanaren viel?+
Nein, der März ist überwiegend trocken mit etwa zwei bis vier Regentagen pro Monat. Schauer sind meist kurz und treten vor allem im bergigen Norden der Inseln auf. Im Süden und auf den Ostinseln bleibt es meist sonnig.
Was ist die Calima auf den Kanaren?+
Die Calima ist ein heißer, staubiger Wind aus der Sahara, der die Temperaturen kurzzeitig auf über 30 Grad treiben kann. Der Himmel wird dabei diesig und die Luft trocken. Sie tritt unregelmäßig auf und dauert meist nur wenige Tage.
Lohnt sich der März als Reisezeit für die Kanaren?+
Ja, der März bietet ein gutes Verhältnis aus mildem Wetter, viel Sonne und oft günstigeren Preisen als im Hochsommer – solange du die Osterferien meidest. Er eignet sich besonders für Aktivurlaub, Wanderungen und alle, die Hitze nicht mögen.
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