Madeira 7 Tage: Die perfekte Reiseroute für deinen Urlaub

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Madeira 7 Tage: Die perfekte Reiseroute für deinen Urlaub

Lesezeit: 5 Minuten ·

Madeira ist die perfekte Insel für alle, die Natur, Wanderungen und mildes Klima kombinieren wollen. In diesem Ratgeber bekommst du eine erprobte Madeira 7 Tage Reiseroute, die die Highlights der Insel clever verbindet – von Funchal über die spektakulären Bergpfade bis an die grüne Nordküste. Konkrete Tipps zu Zeiten, Preisen und Mietwagen inklusive.

Warum Madeira 7 Tage die ideale Reisedauer sind

Madeira ist mit rund 740 Quadratkilometern zwar überschaubar, aber die kurvigen Bergstraßen machen jede Fahrt zeitintensiver, als die Kilometer vermuten lassen. Für eine Strecke von 40 Kilometern quer über die Insel solltest du gut eine Stunde einplanen. Sieben Tage sind deshalb ideal: Du siehst die wichtigsten Regionen, ohne täglich stundenlang im Auto zu sitzen.

In einer Woche schaffst du die Kombination aus Hauptstadt Funchal, den berühmten Levada-Wanderungen, den Hochgebirgsgipfeln und der wilden Nordküste. Wer nur drei oder vier Tage bleibt, muss stark priorisieren – bei sieben Tagen bleibt Zeit für spontane Stopps, einen Regentag oder einen entspannten Strandnachmittag in Calheta.

Die beste Reisezeit ist ganzjährig mild, mit Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad. April bis Oktober bietet die stabilsten Bedingungen für Wanderungen. Im Winter ist es grün und günstiger, dafür kann es in den Bergen neblig oder regnerisch sein. Ein Mietwagen ist auf Madeira fast Pflicht – rechne mit ab ca. 25-40 € pro Tag in der Nebensaison.

Tag 1 & 2: Funchal entdecken – Altstadt, Markt und Seilbahn

Starte deine Reise in Funchal, dem lebendigen Zentrum der Insel. Am ersten Tag lohnt sich ein Bummel durch die Altstadt (Zona Velha) mit ihren bemalten Türen und den Fischrestaurants entlang der Rua de Santa Maria. Probiere unbedingt Espada com banana (Degenfisch mit Banane) und das lokale Getränk Poncha, einen Rum-Cocktail mit Honig und Zitrone.

Der Mercado dos Lavradores ist der beste Ort, um am Morgen exotische Früchte wie Maracuja-Bananen und Custard Apples zu probieren. Sei aber vorsichtig bei den Verkostungen – manche Stände verlangen dafür überraschend hohe Preise, frag vorher nach.

Am zweiten Tag fährst du mit der Seilbahn (Teleférico) für ca. 18 € hinauf nach Monte. Von dort besuchst du den tropischen Garten Monte Palace und wagst eventuell eine Fahrt mit den berühmten Korbschlitten (Carreiros do Monte) – zwei Männer steuern dich für rund 30 € pro Person den Berg hinunter. Nachmittags bietet sich der botanische Garten oder ein Spaziergang entlang der Promenade an.

Tag 3: Levada-Wanderung – das grüne Herz Madeiras

Die Levadas sind historische Bewässerungskanäle, entlang derer meist ebene Wanderwege verlaufen – perfekt für alle Fitnesslevel. Ein Klassiker für Einsteiger ist die Levada do Caldeirão Verde im Norden bei Santana. Die rund 13 Kilometer (hin und zurück) führen durch Lorbeerwald, Tunnel (Stirnlampe mitnehmen!) und enden an einem Wasserfall. Plane etwa vier bis fünf Stunden ein.

Sportlichere Wanderer wählen die Levada das 25 Fontes bei Rabaçal – eine der schönsten Touren der Insel mit üppiger Vegetation und mehreren Quellen. Der Zugang ist reguliert; an manchen Tagen brauchst du eine Vorab-Reservierung für den Parkplatz oder nutzt den Shuttle-Bus.

Feste Wanderschuhe, Regenjacke und ausreichend Wasser sind Pflicht, denn das Wetter kann in den Bergen schnell umschlagen. Viele Wege verlaufen an steilen Abhängen ohne Geländer – Schwindelfreiheit hilft. Wer sich unsicher ist, bucht eine geführte Tour ab ca. 30-50 € pro Person, inklusive Transfer.

Tag 4: Pico do Arieiro und die Bergwelt

Der Pico do Arieiro ist mit 1.818 Metern der dritthöchste Berg Madeiras – und du kannst fast bis zum Gipfel fahren. Starte früh, am besten zum Sonnenaufgang, wenn das Wolkenmeer unter dir liegt und die Gipfel wie Inseln herausragen. Das ist eines der eindrücklichsten Naturschauspiele der Insel und kostenlos.

Von hier führt die anspruchsvolle Bergwanderung PR1 zum höchsten Punkt der Insel, dem Pico Ruivo (1.862 m). Die Strecke ist etwa sieben Kilometer pro Weg lang, technisch fordernd mit vielen Treppen und Höhenmetern – plane sechs bis sieben Stunden für hin und zurück ein. Alternativ startest du bequemer von Achada do Teixeira aus, von wo der Pico Ruivo in nur 45 Minuten erreichbar ist.

Achte auf das Wetter: Oben kann es empfindlich kühl und windig sein, selbst wenn es an der Küste warm ist. Nimm eine Jacke und Mütze mit. Nach der Wanderung lohnt ein Stopp in Santana mit seinen typischen strohgedeckten A-förmigen Häusern (Casas de Colmo).

Tag 5: Der wilde Norden und Osten

Der Norden Madeiras ist grüner, rauer und weniger touristisch als der Süden. Fahre zur Halbinsel São Lourenço im äußersten Osten – hier zeigt sich die Insel von einer ganz anderen, kargen und vulkanischen Seite. Die Wanderung über die schmale Landzunge ist rund acht Kilometer lang und bietet dramatische Küstenblicke. Schatten gibt es kaum, also Sonnenschutz nicht vergessen.

Weiter westlich lockt Porto Moniz mit seinen natürlichen Lavabecken, in denen du zwischen den vulkanischen Felsen im Meerwasser baden kannst. Der Eintritt kostet nur wenige Euro. Auf dem Weg dorthin passierst du São Vicente und kannst die alte Küstenstraße mit ihren Wasserfällen befahren, die direkt auf die Fahrbahn stürzen.

Ein Abstecher zum Aussichtspunkt Miradouro do Guindaste oder zur Steilküste bei Cabo Girão – mit 580 Metern eine der höchsten Klippen Europas und einer gläsernen Aussichtsplattform (Skywalk) – rundet den Tag ab. Der Skywalk-Besuch kostet ca. 2-3 €.

Tag 6 & 7: Westen, Strände und entspannter Ausklang

Madeira ist keine klassische Bade-Insel, aber im Westen findest du die schönsten Bademöglichkeiten. Calheta hat einen künstlich angelegten Sandstrand mit importiertem Sand aus der Sahara – ideal für einen entspannten Nachmittag. In der Nähe lohnt der Besuch der Kunststiftung Casa das Mudas.

Wer echten Sandstrand sucht, nimmt die Fähre zur Nachbarinsel Porto Santo (Überfahrt ca. 2,5 Stunden, hin und zurück ab ca. 55 €). Der neun Kilometer lange Goldstrand ist der schönste der Region. Für einen Tagesausflug ist die Anreise allerdings knapp – besser mit Übernachtung.

Am letzten Tag bietet sich je nach Abflugzeit ein entspannter Ausklang an: ein Besuch der Weinkellereien in Funchal zum Madeira-Wein-Tasting (ab ca. 15 €), ein letzter Kaffee an der Promenade oder ein Bummel durch die Souvenir-Läden. Plane genug Puffer für die Rückfahrt zum Flughafen ein, denn die Straßen sind kurvig.

Praktische Tipps: Mietwagen, Unterkunft und Buchung

Ein Mietwagen ist auf Madeira die beste Wahl, um flexibel zu sein. Die Straßen sind gut ausgebaut, aber steil und kurvig – ein Fahrzeug mit ausreichend Motorleistung ist empfehlenswert. Tanken kostet etwa wie in Deutschland. Parken in Funchal ist eng, nutze am besten Parkhäuser (ca. 1 € pro Stunde).

Als Basis eignet sich Funchal, weil zentral gelegen und gut mit Restaurants und Infrastruktur versorgt. Wer mehr Ruhe sucht, wählt eine Quinta (typisches Landhaus) im Umland. Übernachtungen gibt es ab ca. 60-90 € pro Nacht im Mittelklasse-Hotel, Quintas oft ab 100 €.

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Häufige Fragen

Wie viele Tage sollte man für Madeira einplanen?+

Sieben Tage sind ideal, um die Hauptregionen der Insel entspannt zu erleben. Du schaffst Funchal, Levada-Wanderungen, die Bergwelt und die Nordküste ohne täglichen Zeitdruck. Wer nur die Highlights sehen will, kommt notfalls mit vier bis fünf Tagen aus.

Braucht man auf Madeira einen Mietwagen?+

Für maximale Flexibilität ist ein Mietwagen sehr zu empfehlen, da viele Sehenswürdigkeiten und Wanderstartpunkte mit dem Bus nur umständlich erreichbar sind. Rechne mit ab ca. 25-40 € pro Tag in der Nebensaison. Die Straßen sind kurvig und steil, aber gut ausgebaut.

Wann ist die beste Reisezeit für Madeira?+

Madeira hat ganzjährig mildes Klima mit 18 bis 25 Grad. April bis Oktober bietet die stabilsten Bedingungen für Wanderungen. Der Winter ist grün und günstiger, in den Bergen aber öfter neblig oder regnerisch.

Sind die Levada-Wanderungen auch für Anfänger geeignet?+

Viele Levada-Wege verlaufen weitgehend eben und sind auch für Einsteiger machbar, etwa die Levada do Caldeirão Verde. Feste Schuhe, Regenjacke und eine Stirnlampe für Tunnel sind sinnvoll. Wer Höhenangst hat, sollte Wege mit steilen, ungesicherten Abschnitten meiden.

Kann man auf Madeira baden?+

Madeira ist keine klassische Bade-Insel, bietet aber schöne Möglichkeiten wie den Sandstrand von Calheta oder die natürlichen Lavabecken in Porto Moniz. Für echten Goldstrand lohnt sich ein Ausflug zur Nachbarinsel Porto Santo, am besten mit Übernachtung.

Wo finde ich KI-Reisesuche und klassische Filter in einer Plattform?+

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Wie viel kostet eine Woche Madeira ungefähr?+

Flug, Mietwagen und Mittelklasse-Unterkunft für sieben Tage liegen je nach Saison meist bei rund 600-1000 € pro Person. Aktivitäten wie Seilbahn, Skywalk oder geführte Wanderungen kosten zusätzlich ab wenigen Euro bis ca. 50 €. In der Nebensaison lässt sich deutlich sparen.

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