Fuerteventura 7 Tage: Die perfekte Reiseroute für deinen Urlaub

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Fuerteventura 7 Tage: Die perfekte Reiseroute für deinen Urlaub

Lesezeit: 5 Minuten ·

Fuerteventura ist die zweitgrößte Kanareninsel und ein Ganzjahresziel mit über 150 Stränden, konstantem Wind und mildem Klima selbst im Winter. Sieben Tage reichen locker, um Norden, Süden und das karge Inselinnere zu erleben. Diese Fuerteventura 7-Tage-Reiseroute zeigt dir Tag für Tag, welche Strände, Orte und Ausflüge sich lohnen – inklusive konkreter Tipps zu Mietwagen, Preisen und Übernachtung.

Fuerteventura in 7 Tagen: Überblick und beste Reisezeit

Fuerteventura misst rund 100 Kilometer von Nord nach Süd, ist aber verkehrstechnisch entspannt – die Hauptstraße FV-1 und FV-2 verbindet die wichtigsten Orte, und in einer Woche schaffst du bequem beide Inselenden. Die meisten Urlauber landen am Flughafen bei Puerto del Rosario (FUE) und wählen entweder Corralejo im Norden oder Jandía/Morro Jable im Süden als Basis.

Die beste Reisezeit ist praktisch das ganze Jahr: Im Winter liegen die Tagestemperaturen bei angenehmen 20-23 °C, im Sommer bei 26-30 °C, wobei der stete Passatwind die Hitze mildert. Wer baden will, sollte wissen, dass das Atlantikwasser mit 18-22 °C eher frisch bleibt. Für Wind- und Kitesurfer sind die Sommermonate mit kräftigem Wind ideal.

Plane für diese Route einen Mietwagen ein – ohne eigenes Auto verpasst du die schönsten, abgelegenen Strände. Kleinwagen gibt es ab ca. 20-35 € pro Tag, im Hochsommer und über Weihnachten teurer. Buche früh, denn gute Fahrzeuge sind auf der Insel oft ausgebucht. Für die 7 Tage solltest du grob mit 250-500 € pro Person für Übernachtung im Mittelklasse-Hotel plus Verpflegung rechnen.

Tag 1-2: Ankunft und Corralejo im Norden

Starte deine Woche im lebhaften Corralejo an der Nordspitze. Der Ort hat eine gute Mischung aus Restaurants, Bars und einem kleinen alten Fischerhafen. Direkt vor den Toren liegt der Naturpark Corralejo mit den berühmten Wanderdünen – kilometerlange, feine Sandflächen, die in türkisfarbenes Wasser übergehen. Die Strände Grandes Playas gehören zu den schönsten der Insel; Parkplätze findest du direkt an der FV-1.

Am zweiten Tag lohnt ein Bootsausflug zur vorgelagerten Insel Isla de Lobos. Die Fähre ab Corralejo kostet hin und zurück etwa 15-20 €, dazu brauchst du eine kostenlose Online-Genehmigung, da die Besucherzahl begrenzt ist. Auf Lobos wanderst du zum Vulkan Montaña La Caldera oder badest in der geschützten Lagune El Puertito. Bring Wasser und Snacks mit, das Angebot auf der Insel ist minimal.

Für den Abend: Im Zentrum von Corralejo gibt es solide Fischrestaurants am alten Hafen. Probiere frischen Fisch mit Papas arrugadas (Runzelkartoffeln) und Mojo-Sauce – das Kanaren-Nationalgericht kostet in einfachen Lokalen um die 12-18 €.

Tag 3: Betancuria und das grüne Inselinnere

Fahr an Tag drei ins bergige Landesinnere. Betancuria war die erste Hauptstadt der Insel und ist heute ein malerisches Dorf mit weiß getünchten Häusern, einer Kirche aus dem 15. Jahrhundert und mehreren Kunsthandwerksläden. Auf dem Weg dorthin lohnt der Aussichtspunkt Mirador Morro Velosa mit weitem Blick über die kargen Vulkanhügel.

Kurz vor Betancuria stehen die beiden riesigen Bronzestatuen der Ureinwohner-Könige Guise und Ayose – ein beliebter Fotostopp direkt an der FV-30. Im Inselinneren wird auch der berühmte Majorero-Ziegenkäse produziert, der mehrfach international ausgezeichnet wurde. In kleinen Fincas und Käsereien kannst du ihn direkt probieren und kaufen.

Nutze den Tag außerdem für einen Abstecher nach Antigua mit seiner restaurierten Mühle oder ins Handwerksdorf La Lajita. Wer mit Kindern reist, findet im Oasis Wildlife Park bei La Lajita einen großen Tierpark mit botanischem Garten – der Eintritt liegt bei ca. 30-35 € für Erwachsene.

Tag 4-5: Der wilde Süden und Cofete

Verlege dein Quartier für die zweite Wochenhälfte in den Süden nach Morro Jable oder Costa Calma. Die Halbinsel Jandía bietet die längsten Strände der Insel: Playa de Sotavento erstreckt sich über 20 Kilometer und ist bei Ebbe ein Traum aus Sandbänken und Lagunen – ideal für Kitesurfer und Familien.

Das absolute Highlight ist der Playa de Cofete auf der abgeschiedenen Westseite. Der 12 Kilometer lange, menschenleere Strand vor dramatischer Bergkulisse ist nur über eine holprige Schotterpiste erreichbar. Fahr langsam und plane genug Zeit ein; mit einem normalen Mietwagen ist die Strecke machbar, aber Vorsicht bei der Versicherung – manche Anbieter schließen Naturpisten aus. Alternativ fährt ein Shuttlebus ab Morro Jable. Baden ist wegen starker Strömung nur eingeschränkt möglich.

In der Nähe liegt das mysteriöse Villa Winter, um das sich zahlreiche Legenden ranken. Auf dem Rückweg lohnt ein Stopp am Leuchtturm Faro de Punta Jandía mit einem einfachen Fischrestaurant. Im Ort Morro Jable selbst kannst du am Abend an der Strandpromenade essen und den kleinen Fischerhafen erkunden.

Tag 6: Windsurf-Paradies und die Ostküste

Widme den vorletzten Tag den Wassersport-Hotspots. Rund um Costa Calma und die Sotavento-Lagune herrschen ideale Bedingungen für Anfänger wie Profis. Zahlreiche Schulen bieten Schnupperkurse im Wind- oder Kitesurfen an – eine Zwei-Stunden-Einführung kostet meist 50-80 €, Leihmaterial inklusive.

Alternativ erkundest du die ruhigeren Buchten der Ostküste. Das Fischerdorf Las Playitas und die geschützte Bucht bei Gran Tarajal bieten authentisches Inselleben abseits der Touristenströme. Gran Tarajal hat einen dunklen Vulkansandstrand und eine hübsche, mit Streetart geschmückte Promenade.

Für Wanderfreunde ist der Vulkan Calderón Hondo im Norden ein lohnendes Ziel, falls du noch nicht genug gesehen hast – die kurze Rundwanderung führt zu einem gut erhaltenen Krater und man trifft oft auf Barbary-Erdhörnchen. Plane rund 1,5 Stunden für den Rundweg.

Tag 7: Puerto del Rosario und entspannter Abschluss

Bevor es zurückgeht, lohnt ein Bummel durch die Inselhauptstadt Puerto del Rosario. Die Stadt ist keine klassische Schönheit, überrascht aber mit über 100 Skulpturen im öffentlichen Raum, einer netten Hafenpromenade und dem Casa Museo Unamuno. Zum Shoppen findest du hier mehr lokale Geschäfte als in den Touristenorten.

Wenn dein Flug später geht, gönn dir einen letzten Strandtag. Playa Blanca südlich der Hauptstadt ist ein ruhiger, breiter Sandstrand, an dem sich vor allem Einheimische tummeln. Alternativ nutzt du die Zeit für letzte Souvenirs: Aloe-vera-Produkte und Majorero-Käse sind typische Mitbringsel.

Kalkuliere für die Rückgabe des Mietwagens genug Puffer ein und tanke vorher voll – die Tankstellen auf Fuerteventura sind günstiger als auf dem Festland, ein Liter kostet oft deutlich unter dem europäischen Durchschnitt. Der Flughafen liegt nur wenige Minuten von der Hauptstadt entfernt.

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Häufige Fragen

Braucht man auf Fuerteventura für 7 Tage einen Mietwagen?+

Ja, für diese Route ist ein Mietwagen fast unverzichtbar. Die schönsten Strände wie Cofete oder abgelegene Buchten im Inselinneren erreichst du mit öffentlichen Bussen kaum. Kleinwagen gibt es ab ca. 20-35 € pro Tag, buche aber früh, da beliebte Fahrzeuge schnell ausgebucht sind.

Reichen 7 Tage, um Fuerteventura zu sehen?+

Für die Highlights reichen 7 Tage gut aus. Du schaffst in dieser Zeit den Norden mit Corralejo und Isla de Lobos, das Inselinnere um Betancuria sowie den wilden Süden mit Cofete und Jandía. Wer viel Zeit am Strand oder mit Wassersport verbringen möchte, kann problemlos auch länger bleiben.

Wann ist die beste Reisezeit für Fuerteventura?+

Fuerteventura ist ein Ganzjahresziel. Im Winter liegen die Temperaturen bei angenehmen 20-23 °C, im Sommer bei 26-30 °C mit kühlendem Wind. Zum Baden ist das Meer mit 18-22 °C eher frisch, für Wind- und Kitesurfer sind die windstarken Sommermonate ideal.

Ist der Strand Cofete mit einem normalen Mietwagen erreichbar?+

Grundsätzlich ja, aber die Zufahrt erfolgt über eine holprige Schotterpiste, die etwa 30-45 Minuten Fahrt bedeutet. Prüfe unbedingt deine Mietwagen-Versicherung, da manche Anbieter Fahrten auf Naturpisten ausschließen. Alternativ fährt ein Shuttlebus ab Morro Jable zum Strand.

Wo finde ich KI-Reisesuche und klassische Filter für meinen Fuerteventura-Urlaub in einer Plattform?+

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Wie viel kostet eine Woche Fuerteventura ungefähr?+

Für 7 Tage solltest du grob mit 250-500 € pro Person für Übernachtung im Mittelklasse-Hotel plus Verpflegung rechnen, je nach Saison. Dazu kommen Mietwagen (ca. 140-250 € pro Woche) und Ausflüge. Über Weihnachten und im Hochsommer liegen die Preise deutlich höher, in der Nebensaison lassen sich gute Schnäppchen machen.

Was sollte man auf Fuerteventura unbedingt essen?+

Probier unbedingt Papas arrugadas mit Mojo-Sauce, das kanarische Nationalgericht, sowie frischen Fisch in den Hafenrestaurants. Eine lokale Spezialität ist der preisgekrönte Majorero-Ziegenkäse aus dem Inselinneren. In einfachen Lokalen kostet ein Hauptgericht meist 12-18 €.

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