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Die schönsten Strände auf Ägypten: 7 Geheimtipps und Klassiker

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Die schönsten Strände auf Ägypten: 7 Geheimtipps und Klassiker

Lesezeit: 6 Minuten · ·

Ägypten steht für mehr als Pyramiden und Tempel – das Rote Meer gehört zu den besten Strand- und Schnorchelrevieren der Welt. In diesem Guide stellen wir dir die schönsten Strände auf Ägypten vor: bekannte Klassiker wie Sahl Hasheesh und echte Geheimtipps wie die Buchten rund um Marsa Alam. Dazu gibt es konkrete Tipps zu Reisezeit, Kosten und Schnorchelspots.

Warum die schönsten Strände Ägyptens am Roten Meer liegen

Das Rote Meer bietet ganzjährig warmes, klares Wasser mit Sichtweiten von oft 20 bis 30 Metern. Die Korallenriffe beginnen vielerorts direkt am Ufer, sodass du teils schon nach wenigen Metern Schwimmen über bunten Korallengärten treibst. Das macht die ägyptische Küste für Schnorchler und Taucher so attraktiv wie kaum eine andere Region rund ums Mittelmeer.

Die Hauptregionen verteilen sich auf die Küste rund um Hurghada, das ruhigere Marsa Alam im Süden, die Sinai-Halbinsel mit Sharm el Sheikh und Dahab sowie die Soma Bay und Sahl Hasheesh dazwischen. Jede Region hat ihren eigenen Charakter: Hurghada ist lebhaft und gut für Familien, der Süden bei Marsa Alam ist naturnäher und ruhiger.

Wichtig zu wissen: Viele Strände gehören zu Hotelanlagen, die einen Großteil der Küste belegen. Öffentliche, frei zugängliche Sandstrände sind seltener, dafür bekommst du als Hotelgast meist Sonnenliegen, Schatten und oft Hausriff inklusive. Wer flexibel sein will, sollte beim Hotel auf einen sandigen Einstieg ins Wasser achten – manche Strände sind felsig oder korallig.

Klassiker 1: Sahl Hasheesh – Postkarten-Bucht südlich von Hurghada

Sahl Hasheesh liegt rund 20 Kilometer südlich von Hurghada und gilt als eine der gepflegtesten Strandregionen des Landes. Die große, halbmondförmige Bucht hat feinen Sandstrand, eine lange Promenade und ein vorgelagertes Hausriff, das du vom Strand aus erreichst. Das Wasser ist hier flach abfallend und damit ideal für Familien mit Kindern.

Die Region ist von gehobenen Resorts geprägt, viele davon im 4- und 5-Sterne-Bereich. Pauschalreisen findest du oft schon ab ca. 600 bis 900 € pro Person für eine Woche mit All-inclusive, je nach Saison. Buchungsportale wie weg.de* oder Check24* listen hier regelmäßig Angebote.

Tipp: An der Promenade gibt es kleine Cafés und Restaurants außerhalb der Hotels. Ein Spaziergang am Abend lohnt sich, wenn die Hitze nachlässt. Zum Schnorcheln solltest du Wasserschuhe mitnehmen, da der Einstieg an manchen Riffabschnitten steinig ist.

Klassiker 2: Soma Bay und der Strand von Makadi Bay

Die Soma Bay ist eine künstlich angelegte Halbinsel mit breiten Sandstränden und ruhigem Wasser. Sie ist bei Windsurfern und Kitesurfern beliebt, weil der Wind hier zuverlässig weht. Gleichzeitig bietet die geschützte Lage Familien einen sicheren Badebereich. Das Hausriff am Riff-Steg ist eines der schönsten der Region.

Makadi Bay liegt ein Stück nördlicher und ist eine reine Hotelregion ohne gewachsenen Ort. Die Strände sind lang, sandig und gut gepflegt, das Wasser flach. Wer einen sorglosen Strandurlaub ohne lange Wege sucht, ist hier richtig. All-inclusive-Wochen gibt es oft ab ca. 700 € pro Person.

Beide Regionen erreichst du vom Flughafen Hurghada in 45 bis 60 Minuten per Transfer. Da es kaum Infrastruktur außerhalb der Hotels gibt, lohnt sich All-inclusive hier besonders – Ausflüge nach Hurghada kosten per Taxi meist 20 bis 40 € pro Strecke.

Geheimtipp 1 & 2: Marsa Mubarak und Sharm el Luli bei Marsa Alam

Marsa Alam im tiefen Süden ist deutlich ruhiger als Hurghada und punktet mit unberührter Natur. Marsa Mubarak ist eine flache Bucht, in der mit etwas Glück Seekühe (Dugongs) und Meeresschildkröten zu sehen sind. Das Seegras zieht diese Tiere an – mit Maske und Schnorchel kannst du sie hier in freier Natur beobachten. Bitte halte Abstand und berühre nichts.

Sharm el Luli, etwa 60 Kilometer südlich von Marsa Alam, gilt als einer der schönsten Naturstrände Ägyptens. Weißer Sand, türkisfarbenes Wasser und ein flaches Riff machen ihn zum Geheimtipp. Da es kaum Bebauung gibt, solltest du Wasser, Sonnenschutz und Verpflegung selbst mitbringen. Anreise meist nur per Taxi oder Mietwagen, plane für die Strecke etwas Zeit ein.

Marsa Alam erreichst du über den eigenen Flughafen (RMF). Die Region ist ideal, wenn du Ruhe und intakte Riffe suchst und auf Nachtleben verzichten kannst. Hotels sind hier oft etwas teurer als in Hurghada, dafür weniger überlaufen.

Geheimtipp 3 & 4: Abu Dabbab und die Blue Lagoon bei Dahab

Die Bucht von Abu Dabbab nördlich von Marsa Alam ist berühmt für ihre Schildkröten und Dugongs. Der sandige Boden mit Seegrasflächen ist der perfekte Lebensraum. Schon beim Schnorcheln vom Strand aus stehen die Chancen gut, eine Schildkröte zu sehen. Der Strand selbst ist teils öffentlich zugänglich, ein kleiner Eintritt oder eine Liegengebühr von wenigen Euro kann anfallen.

Auf der Sinai-Halbinsel liegt Dahab, ein entspannter Ort mit Backpacker-Charme und gleichzeitig guten Hotels. Die Blue Lagoon nördlich von Dahab ist eine seichte Lagune mit türkisem Wasser, ideal zum Kitesurfen und zum Baden. Drumherum gibt es einfache Strandcafés, in denen du günstig Tee und Snacks bekommst.

Dahab ist deutlich preiswerter als die großen Resort-Regionen. Eine Übernachtung in einem mittleren Hotel gibt es oft ab ca. 30 bis 60 € pro Nacht. Wer das berühmte Blue Hole zum Tauchen oder Schnorcheln besuchen will, erreicht es von Dahab in rund 20 Minuten per Taxi.

Geheimtipp 5, 6 & 7: Inseln, Mahmya und Nabq vor der Küste

Die Giftun-Inseln vor Hurghada sind ein beliebtes Tagesausflugsziel. Der Strand von Mahmya auf Giftun bietet feinen Sand und ein vorgelagertes Riff in glasklarem Wasser. Bootsausflüge inklusive Mittagessen kosten meist 30 bis 50 € pro Person. Früh buchen lohnt sich, da der Strand mittags voller wird – geh früh hin, um die Ruhe zu genießen.

Die Insel Tobia mit ihren Sandbänken bei El Gouna ist ein weiterer Geheimtipp für ruhiges, flaches Wasser. Hier kannst du auf einer Sandbank mitten im Meer stehen. El Gouna selbst ist eine durchdesignte Lagunenstadt mit eigenen Stränden, Kanälen und einem entspannten Lebensgefühl – etwas teurer, aber sehr gepflegt.

Auf dem Sinai liegt das Naturschutzgebiet Nabq nördlich von Sharm el Sheikh mit Mangroven und einsamen Stränden. Wer abseits der Hotelstrände die ursprüngliche Küste erleben will, findet hier Ruhe. Geführte Touren oder ein Mietwagen sind nötig, da es kaum öffentliche Anbindung gibt.

Beste Reisezeit, Kosten und praktische Tipps für Ägyptens Strände

Baden kannst du in Ägypten das ganze Jahr. Die angenehmste Zeit für einen Strandurlaub sind Frühling (März bis Mai) und Herbst (September bis November) mit Lufttemperaturen um 28 bis 32 Grad. Im Hochsommer wird es mit über 40 Grad sehr heiß, der Winter ist mild (22 bis 25 Grad), kann aber windig und am Abend kühl sein. Die Wassertemperatur fällt selten unter 22 Grad.

Eine Pauschalwoche mit All-inclusive gibt es je nach Saison und Region ab ca. 500 bis 900 € pro Person. Das Visum kostet rund 25 US-Dollar und lässt sich vor Ort oder online (E-Visa) besorgen. Trinkgeld (Bakschisch) ist üblich – plane kleine Beträge für Service, Zimmerreinigung und Transfers ein.

Wichtig fürs Schnorcheln: Nimm Wasserschuhe mit, da viele Riffe scharfkantig sind, und benutze riffschonende Sonnencreme. Berühre keine Korallen und füttere keine Fische. An vielen Stränden gibt es Strömungen am Riffrand – beachte die Hinweise der Bademeister und schwimme nicht allein über die markierten Bereiche hinaus.

Für die Magen-Gesundheit gilt: Trinke nur abgefülltes Wasser und sei bei Eiswürfeln und rohem Salat in einfachen Lokalen vorsichtig. So steht einem entspannten Urlaub an den schönsten Stränden Ägyptens nichts im Weg.

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Häufige Fragen

Welcher ist der schönste Strand in Ägypten?+

Das hängt von deinen Vorlieben ab. Für unberührte Natur gilt Sharm el Luli bei Marsa Alam als einer der schönsten Strände, während Sahl Hasheesh und die Soma Bay bei Hurghada mit gepflegten, familienfreundlichen Sandstränden punkten. Wer Tiere sehen will, sollte nach Abu Dabbab oder Marsa Mubarak fahren.

Wann ist die beste Reisezeit für einen Strandurlaub in Ägypten?+

Am angenehmsten sind Frühling (März bis Mai) und Herbst (September bis November) mit Temperaturen um 28 bis 32 Grad. Der Hochsommer ist mit über 40 Grad sehr heiß, der Winter mild, aber teils windig. Baden ist dank warmer Wassertemperaturen ganzjährig möglich.

Sind die Strände in Ägypten öffentlich zugänglich?+

Viele Strände gehören zu Hotelanlagen und sind Gästen vorbehalten. Es gibt aber öffentliche Naturstrände wie Sharm el Luli oder Strände mit kleiner Gebühr wie Abu Dabbab. In Orten wie Dahab und Hurghada findest du ebenfalls frei zugängliche Abschnitte.

Wo kann man in Ägypten Schildkröten und Dugongs sehen?+

Die besten Spots sind Abu Dabbab und Marsa Mubarak bei Marsa Alam. Dort leben Meeresschildkröten und gelegentlich Seekühe (Dugongs) in den Seegraswiesen. Mit Maske und Schnorchel kannst du sie vom Strand aus beobachten – bitte immer mit Abstand und ohne sie zu berühren.

Wie viel kostet eine Strandwoche in Ägypten?+

Eine Pauschalwoche mit All-inclusive gibt es je nach Saison und Region oft ab ca. 500 bis 900 € pro Person. Dazu kommen rund 25 US-Dollar für das Visum sowie Trinkgelder und optionale Ausflüge wie Bootstouren für meist 30 bis 50 € pro Person.

Brauche ich zum Schnorcheln eigene Ausrüstung?+

Maske und Schnorchel kannst du in den meisten Hotels leihen, aber eigene Wasserschuhe sind sehr zu empfehlen, da viele Riffe scharfkantig sind. Riffschonende Sonnencreme schützt die Korallen. Eine eigene gut sitzende Maske erhöht den Komfort deutlich.

Welche Region eignet sich am besten für Familien?+

Hurghada, Makadi Bay und Sahl Hasheesh sind ideal für Familien, da die Strände flach abfallen, sandig und gut gepflegt sind. All-inclusive-Resorts mit kurzen Wegen erleichtern den Urlaub mit Kindern. Marsa Alam ist ruhiger und naturnah, aber mit längeren Wegen verbunden.

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