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Die schönsten Strände auf Kreta: 7 Geheimtipps und Klassiker

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Die schönsten Strände auf Kreta: 7 Geheimtipps und Klassiker

Lesezeit: 6 Minuten ·

Kreta ist nicht nur die größte griechische Insel, sondern auch ein Paradies für Strandurlauber. Von rosa schimmerndem Sand über Karibik-Lagunen bis zu einsamen Palmenstränden findest du hier eine enorme Vielfalt. In diesem Guide stellen wir dir die schönsten Strände auf Kreta vor – mit ehrlichen Tipps zu Anreise, Kosten und der besten Tageszeit für deinen Besuch.

Warum Kreta ein Traumziel für Strandurlauber ist

Kreta erstreckt sich über rund 260 Kilometer von West nach Ost und bietet dadurch eine erstaunliche Bandbreite an Stränden. Im Westen findest du wilde Lagunen und feinen Sand, im Süden dramatische Schluchten, die direkt am Meer enden, und im Osten flache Familienstrände mit seichtem Wasser. Diese Vielfalt macht die Insel zu einem der beliebtesten Reiseziele im Mittelmeer.

Die Wassertemperaturen liegen von Juni bis Oktober angenehm zwischen 22 und 26 Grad. Das Meer ist an vielen Stellen kristallklar, was Kreta auch bei Schnorchlern und Familien beliebt macht. Anders als auf manchen Kykladen-Inseln gibt es hier eine gute Infrastruktur mit Tavernen, Liegen und Sanitäranlagen direkt an vielen Stränden.

Wichtig zu wissen: Die spektakulärsten Strände liegen oft etwas abseits und erfordern eine Anfahrt über kurvige Bergstraßen oder eine Bootsfahrt. Ein Mietwagen ist auf Kreta daher fast Pflicht, wenn du die schönsten Strände wirklich erleben willst. Tagesmieten gibt es je nach Saison ab ca. 30 bis 50 € pro Tag.

Elafonisi: Der berühmte rosa Sandstrand

Elafonisi im äußersten Südwesten ist wohl der bekannteste Strand Kretas. Berühmt ist er für seinen rosa schimmernden Sand, der durch zerriebene Muschelpartikel entsteht. Das flache, türkisfarbene Wasser zwischen der Hauptküste und der vorgelagerten Insel Elafonisi macht ihn besonders bei Familien mit kleinen Kindern beliebt – stellenweise kannst du durch das knietiefe Wasser zur Insel hinüberwaten.

Die Anfahrt von Chania dauert rund 1,5 Stunden über teils enge Bergstraßen, lohnt sich aber. Parken kostet ca. 5 €, Liegen mit Sonnenschirm gibt es für etwa 10 bis 15 € pro Tag. In der Hochsaison im Juli und August wird es allerdings sehr voll. Unser Tipp: Komm früh am Morgen vor 10 Uhr oder am späten Nachmittag, dann hast du den Strand fast für dich.

Elafonisi steht teilweise unter Naturschutz, daher solltest du den rosa Sand nicht als Souvenir mitnehmen. Verpflegung gibt es an einem kleinen Kiosk, aber das Angebot ist begrenzt – nimm dir am besten Wasser und Snacks mit.

Balos Lagune: Karibik-Feeling im Nordwesten

Die Lagune von Balos auf der Halbinsel Gramvousa gehört zu den meistfotografierten Orten Griechenlands. Drei Farbtöne von Blau und Türkis treffen hier auf weißen Sand und flache Wasserbecken. Bei ruhiger See wirkt die Szenerie fast unwirklich – kein Wunder, dass Balos auf nahezu jeder Kreta-Postkarte zu finden ist.

Du erreichst Balos auf zwei Wegen: Entweder per Boot ab Kissamos, oft kombiniert mit einem Stopp an der Pirateninsel Gramvousa, oder über eine etwa 8 Kilometer lange unbefestigte Schotterpiste, gefolgt von einem 20-minütigen Fußmarsch hinunter zur Lagune. Die Bootstour kostet meist 25 bis 35 € pro Person, der Eintritt zum Naturpark zusätzlich ca. 1 €.

Festes Schuhwerk für den Abstieg ist empfehlenswert, ebenso ausreichend Wasser, denn vor Ort gibt es nur einen kleinen Imbisswagen. Wer mit dem Auto kommt, sollte beachten, dass die Schotterpiste mit normalen Mietwagen befahrbar, aber holprig ist – fahre langsam und vorsichtig.

Geheimtipp Seitan Limania: Versteckte Felsenbucht

Nur etwa 20 Kilometer östlich von Chania versteckt sich Seitan Limania, eine schmale Felsenbucht mit unglaublich klarem, tiefblauem Wasser. Eingerahmt von steilen Felswänden wirkt der kleine Strand wie ein Fjord im Miniaturformat. Lange war dieser Ort ein echter Geheimtipp, inzwischen ist er bekannter, aber immer noch deutlich ruhiger als Elafonisi oder Balos.

Der Abstieg hat es in sich: Über einen steilen, teils rutschigen Pfad geht es etwa 10 bis 15 Minuten hinunter zur Bucht. Trittsichere Schuhe sind hier Pflicht, Flip-Flops keine gute Idee. Oben gibt es einen kostenlosen Parkplatz, der in der Hochsaison aber schnell voll ist.

Am Strand selbst gibt es keine Liegen und keine Verpflegung, also bring alles Nötige mit. Wegen der schmalen Bucht kann es bei starkem Wind unangenehm werden – informiere dich vorher über die Wetterlage. Bei ruhiger See ist Seitan Limania jedoch einer der schönsten Badeplätze der Insel.

Preveli und Vai: Palmenstrände im Süden und Osten

Der Palmenstrand von Preveli an der Südküste ist eine besondere Kombination aus Meer, Sandstrand und einem Palmenwald, durch den der Fluss Megalopotamos fließt. Du kannst hier nicht nur im Meer baden, sondern auch flussaufwärts durch eine grüne Schlucht wandern und in natürlichen Süßwasserbecken planschen. Der Abstieg vom Parkplatz dauert etwa 15 bis 20 Minuten über Steinstufen.

Im äußersten Osten liegt der Palmenstrand von Vai – der größte natürliche Palmenhain Europas mit mehreren Tausend Bäumen. Der breite Sandstrand erinnert an die Karibik und ist gut ausgestattet mit Liegen, Duschen und einer Taverne. Vai ist allerdings ein beliebtes Ausflugsziel, daher ist früher Besuch auch hier ratsam.

Beide Strände erfordern eine längere Anfahrt: Preveli liegt rund eine Stunde südlich von Rethymno, Vai etwa 1,5 Stunden östlich von Agios Nikolaos. Plane für beide einen ganzen Tagesausflug ein und kombiniere sie gegebenenfalls mit umliegenden Sehenswürdigkeiten wie dem Kloster Preveli.

Familienfreundliche Strände rund um Heraklion und Rethymno

Nicht jeder will für den perfekten Strandtag stundenlang über Bergstraßen fahren. Rund um die größeren Städte findest du komfortable, gut erreichbare Strände mit voller Ausstattung. Der lange Sandstrand von Rethymno zieht sich direkt an der Stadt entlang und bietet flaches Wasser, zahlreiche Liegen und Wassersportangebote – ideal für Familien.

Bei Heraklion lohnt sich ein Ausflug nach Matala, berühmt für seine in den Fels gehauenen Höhlen und die Hippie-Geschichte der 1960er Jahre. Der Strand selbst ist gut ausgestattet, das Dorf dahinter lädt mit Tavernen und Cafés zum Verweilen ein. Liegen kosten hier meist 8 bis 12 € pro Tag.

Im Norden bei Chania ist der Strand von Stavros einen Besuch wert – bekannt durch den Film Alexis Sorbas. Die geschützte Bucht mit ruhigem Wasser eignet sich hervorragend für Kinder. Wer Pauschalangebote sucht, findet bei Anbietern wie TUI* oder weg.de* zahlreiche Hotels in Strandnähe rund um diese Regionen.

Praktische Tipps für deinen Strandurlaub auf Kreta

Die beste Reisezeit für einen Strandurlaub auf Kreta liegt zwischen Mai und Oktober. Im Hochsommer (Juli/August) wird es mit über 30 Grad heiß und die Strände sind voll, dafür ist das Wasser am wärmsten. Wer es ruhiger mag, reist im Juni oder September – dann sind die Temperaturen angenehmer und die Preise oft niedriger.

Ein Mietwagen ist der Schlüssel zu den schönsten Stränden. Über Vergleichsportale wie Check24* findest du Angebote ab ca. 30 € pro Tag in der Nebensaison. Tanke voll, bevor du in entlegene Regionen fährst, denn Tankstellen werden im Süden und Westen seltener. Bargeld solltest du ebenfalls dabei haben, da kleine Kioske und Parkplätze oft keine Karten akzeptieren.

Sonnenschutz ist auf Kreta besonders wichtig: Die Sonne brennt intensiv, vor allem an Stränden mit hellem Sand wie Elafonisi oder Balos. Bring Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, Kopfbedeckung und genügend Wasser mit. An Naturstränden ohne Infrastruktur gibt es weder Schatten noch Verpflegung.

Plane bei den abgelegenen Stränden den frühen Morgen ein – nicht nur wegen der Menschenmengen, sondern auch wegen der Parkplätze. Wer erst gegen Mittag ankommt, steht an Hotspots wie Balos oder Seitan Limania oft vor vollen Parkflächen und langen Wartezeiten.

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Häufige Fragen

Welcher ist der schönste Strand auf Kreta?+

Das hängt vom Geschmack ab. Elafonisi mit seinem rosa Sand und Balos mit der türkisen Lagune gelten als die spektakulärsten. Für Ruhesuchende sind Geheimtipps wie Seitan Limania oder der Palmenstrand von Preveli oft die schönere Wahl.

Wie komme ich zur Balos Lagune?+

Du erreichst Balos entweder per Boot ab Kissamos (ca. 25 bis 35 € pro Person, oft mit Stopp an Gramvousa) oder über eine etwa 8 Kilometer lange Schotterpiste mit anschließendem 20-minütigem Fußmarsch. Festes Schuhwerk und ausreichend Wasser solltest du dabeihaben.

Brauche ich auf Kreta einen Mietwagen für die Strände?+

Für die schönsten und abgelegensten Strände ist ein Mietwagen sehr empfehlenswert, da viele nur über Bergstraßen erreichbar sind. Tagesmieten gibt es je nach Saison ab ca. 30 bis 50 €. Strände rund um die Städte erreichst du auch mit dem Bus.

Wann ist die beste Reisezeit für einen Strandurlaub auf Kreta?+

Von Mai bis Oktober ist Badesaison. Juli und August sind am wärmsten, aber auch am vollsten und teuersten. Juni und September bieten angenehme Temperaturen, warmes Wasser und weniger Trubel und gelten als ideale Reisezeit.

Sind die Strände auf Kreta familienfreundlich?+

Ja, viele Strände eignen sich gut für Familien. Elafonisi und die Strände von Rethymno und Stavros haben flaches, ruhiges Wasser. An entlegenen Naturstränden wie Seitan Limania ist der Abstieg jedoch steil und für kleine Kinder weniger geeignet.

Kostet der Eintritt zu den Stränden auf Kreta etwas?+

Die meisten Strände sind frei zugänglich. Gebühren fallen meist nur für Parken (ca. 5 €), Liegen mit Sonnenschirm (8 bis 15 € pro Tag) oder den Eintritt zum Naturpark Gramvousa bei Balos (ca. 1 €) an.

Gibt es an den Geheimtipp-Stränden Verpflegung?+

Oft nicht. An Stränden wie Seitan Limania oder Balos gibt es höchstens einen kleinen Kiosk oder Imbisswagen. Nimm dir ausreichend Wasser, Snacks und Sonnenschutz mit, da Schatten und Infrastruktur fehlen können.

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